Sa
10
Okt
2009
Heute ist der Todestag keiner Geringeren als Edith Piaf.
Die Frage „Aus welchem Stoff sind Legenden gemacht?“ könnte man so beantworten: Während des Zweiten Weltkrieges und der deutschen Besatzungszeit blieb sie in Paris und gab Konzerte für Kriegsgefangene. Dabei schmuggelte sie gefälschte Arbeitserlaubnisse in Gefangenenlager, um einigen Soldaten die Flucht zu ermöglichen. (Quelle: Wikipedia). Waren wir zu Beginn der Woche auf Mercedes Sosas politisches Engagement zu sprechen gekommen, so müssen wir auch an dieser Stelle den Hut ziehen vor einer Frau mit Mut. Obige Frage lässt sich aber auch so beantworten: Während eines Konzertes in Stockholm, Ende der 1950er Jahre, brach sie auf der Bühne zusammen – es wurde eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert. Piaf ließ sich jedoch nicht davon beeindrucken und trat weiter auf. Auf ihren Tourneen wurde sie fortan von einer Krankenschwester begleitet, die ihr im Bedarfsfall Morphium gegen die Schmerzen verabreichte. (Quelle: Wikipedia).
Fest steht, sie war eine Legende, die am Ende ihres Lebens nichts bereute: Je ne regrette rien.