Mi
09
Dez
2009
"Ich bin der Präsident, aber er ist der Boss", sagte Obama am vergangenen Sonntag über Bruce Springsteen bei der Vergabe des Kennedy-Preises im Weißen Haus. Damit bezog er sich zwar auf den Spitznamen, den Springsteen seit Ende der 70-er Jahre hat (woher der Spitzname kommt, ist hier auf Wikipedia nachzulesen), gleichzeitig ist diese Anmerkung aber auch als eine Würdigung höchsten Grades zu verstehen. 120 Mio. verkaufte Platten weltweit, 19 Grammies, zwei Golden Globe Awards, ein Oscar und etliche andere Auszeichnungen sprechen eine deutliche Sprache und machen ihn zu einem der erfolreichsten Rockmusiker überhaupt. In seinen Texten setzt sich Springsteen stets mit dem Schicksal des "Kleinen Mannes" auseinander und ist für sein Engagement, das weit über die Musik hinaus geht, weltweit bekannt. So war er maßgeblich am Wahlkampf des Präsidentschaftskandidaten und heutigen Präsidenten Obama im Jahr 2008 beteiligt und mobilisierte Fans und Wähler mit seinem Song Working on a Dream. Auch bei der von Lionel Ritchie und Michael Jackson angestoßenen Aktion USA for Africa in den frühren 80-ern war Springsteen als Sänger beteiligt.
Mit dem Preis für ihr Lebenswerk wurden übrigens auch Regisseur Mel Brooks, Schauspieler Robert De Niro, Komponist Dave Brubeck und Opernsängerin Grace Bumbry ausgezeichnet.
Und nun wünschen wir viel Freude mit Waitin on a Sunny Day aus dem Jahr 2003.