Do
24
Dez
2009
Schon mal von „Klingt (Ihr) Glöckchen“ gehört? Naja, dass die Glocken heute Abend überall klingen werden, ist klar – aber was hat es mit diesen Glöckchen auf sich? Na, klingelt es?
„Klingt (Ihr) Glöckchen“ ist die wörtliche Übersetzung von „Jingle Bells“, einem Winterlied, das wir als den heutigen Sofdy vorstellen möchten. Auch wenn sich die beiden amerikanischen Gemeinden Savannah und Medford über den tatsächlichen Ursprung des von James Lord Pierpont komponierten Winterlieds streiten, stiftet „Jingle Bells“ währenddessen seit über 150 Jahren musikalischen Frieden auf der ganzen Welt. Sogar darüber hinaus.
Denn 1965 erlaubten sich die Astronauten Tom Stafford und Wally Schirra einen Scherz, in dem sie der Boden-Kontrollstation Folgendes berichteten:
„Wir haben ein Objekt, das aussieht wie ein Satellit, der von Norden nach Süden wandert, wahrscheinlich im polaren Orbit ... Ich sehe ein Kommandomodul und acht kleinere Module davor. Der Pilot des Kommandomoduls trägt einen roten Anzug.“
Die Astronauten zogen anschliessend Mundharmonika und Schellenband hervor; und die erste Übertragung eines Liedes aus dem Weltall war perfekt. Die Instrumente sind noch heute im National Air and Space Museum zu bewundern!
Zum weihnachtlichen Genuss wollen wir Euch drei Versionen von „Jingle Bells“ unter den Weihnachtsbaum legen. Da Weihnachten auch die Zeit des Geschichten-Erzählens ist, fangen wir mit einem 60 Jahre alten Klassiker an: der Screen Song „Snow Foolin‘“ verpackt den Song in eine Cartoon-Geschichte mit Lyrics zum Mitsingen und -summen für die ganze Familie.
Dann hätten wir da noch etwas Neueres aus dem Jahr 2003. Der Sänger Barry Manilow präsentiert einen Live-Auftritt, der die Glöckchen zum Klingen bringt: von souligem Chor über Tanzeinlage bis hin zum Trompeten-Solo.
Zum Schluss wollen wir noch einen interkulturellen Doppelpack präsentieren. Wer Zimtsterne mag, der mag an dieser Stelle in den Genuss einer Hörprobe der Schweizer Version mit dem Titel „Zimetschtern han i gern“ kommen; den Refrain zum Mitsingen findet Ihr weiter unten.
Jingle Bells auf Indisch gefällig? Bei unseren Recherchen sind wir auf das Video des Tages vom Münchner Merkur gestossen:
„Haben Sie auch die Nase voll von überholten Weihnachtsliedern? Stille Nacht, Last Christmas und das ewig gleiche Jingle Bells. Schluss damit, neue Versionen braucht das Land.
Und siehe da, hier ist eine ganz besondere Interpretation eines allseits bekannten Weihnachtslieds: Jingle Bells auf Indisch. Mit Sitarklängen und ein wenig Pepp wirkt der Song gleich wie neu - damit kann man sicherlich die Gäste jeder Weihnachtsfeier beeindrucken.“
In diesem Sinne wünschen wir frohe Weihnachten mit vielen Bescherungen unterm Weihnachtsbaum und Musikdach - möge der Weihnachtsmann unter den Gästen sein...