Mi
06
Jan
2010
Giganten der Meere oder sanfte Riesen der Meere werden sie genannt: Wale. Das Schicksal dieser groß-artigen Säugetiere bewegt uns alle und hat in den letzten Tagen an Aufmerksamkeit gewonnen.
Zum Jahresende 2009 strandeten rund 60 Grindwale an der Küste von Neuseelands Nordinsel, von denen etwa zwei Drittel gerettet werden konnten. Wenige Tage später am 03. Januar 2010 begann der ZDF-Zweiteiler „Das Geheimnis der Wale.“
Der Lärmpegel in den Ozeanen steigt an, wie im Fachmagazin „Nature Geoscience“ berichtet wird. Die Frage, die bleibt: Was kann man als Einzelner für die Wale tun? Wie wird man „Walhelfer“?
Grundsätzlich heißt die Devise: "Man kann etwas tun!" So auch der Wortlaut von „Abenteur Wissen“-Moderator Karsten Schwanke im Interview über die Wal-Dokumentation, in der die Frage „Wie rettet man einen Wal?“ beantwortet wird: eine Tierärztin trainiert Freiwillige, wie man einen gestrandeten Wal behandelt und zurück in das Meer bringt. Natürlich gibt es auch Organisationen wie den WWF, über die man durch Spenden für Wale aktiv werden kann wie beispielsweise Blauwale vor der Küste Chiles.
Daß die Ozeane lauter werden, stimmt nachdenklich und erinnert an den Lärmpegel unter uns Menschen. Vor 100 Jahren sagte Robert Koch im Jahre 1910 voraus: „Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest."
Also tun wir was - und zwar jetzt für die nächsten fünf Minuten. Kommen wir von Lärm und Kampf zu entwaffnender Musik: Mit dem heutigen Sofdy wollen wir ein wenig Ruhe einkehren lassen – mit dem Song "Go Forward" aus dem neuseeländischen Film „Whale Rider“ aus dem Jahre 2002. Dort geht es mitunter um die Schönheit von Traditionen. Der „Tag gegen Lärm“, wie er dieses Jahr am 28. April zum 13. Mal stattfindet, oder der in 2007 initiierte World Whale and Dolphin Day erinnern an die „Tradition der Ruhe“.
Und jetzt sind wir auch ruhig für heute! Wir wünschen Euch eine entspannte und ruhige Wochenmitte!