Do
21
Jan
2010
Einer, der in Anbetracht der Erdbeben-Katastrophe in Haiti tätig geworden wäre wie kein Zweiter, war Michael Jackson.
Jackson unternahm zu Lebzeiten mehr als jeder andere Musiker, um auf die Armut in Afrika oder den Verschleiß des Planeten aufmerksam zu machen. Wie sich auf Wikipedia nachlesen lässt, ist er laut "Guinness-Buch der Rekorde" der Popstar, der die meisten Wohltätigkeitsorganisationen finanziell und repräsentativ unterstützte. Für sein vielfältiges Engagement im sozialen Bereich wurde er mehrfach ausgezeichnet, geehrt und sogar zweimal für den Friedensnobelpreis nominiert.
Und so kam ein Fan auf die Idee, seinen damals für die Aktion USA for Africa komponierten Song We are the World im Zusammenhang mit Haiti zu verwenden. In einem Kommentar eines youtube-User unter dem Video mit Bildern aus Haiti heißt es, sein Vermächtnis müsse fortgesetzt werden.
Wenn man sich vor Augen hält, mit wie viel Engagement derzeit vielerorts gespendet und geholfen wird, wird man zu dem Schluss kommen, dass das der Fall ist und vor allem auf die vielen Helfer in Haiti zutrifft, die unermüdlich gegen die Zeit und das Leid ankämpfen.
Auch über eine Woche nach dem schweren Erdbeben konnten gestern noch Überlebende in den Trümmern gefunden werden, was einem Wunder gleich kommt. Wie dicht Wunder und Leid beieinanderliegen, zeigt dieser Beitrag auf sehr bewegende Weise. Die Hoffnung stirbt zuletzt.