So
21
Feb
2010
Grüezi! Hoi zämme! Salü! Hallo zusammen!
Unter’m Musikdach in der Dachregion und darüber hinaus haben wir uns Musik ohne Grenzen auf die Fahne geschrieben. Und heute, am internationalen Tag der Muttersprache von der UNESCO, wollen wir zum Beispiel die Schweizer Fahne wehen lassen. Warum au nööt? Isch däs guät?
Machen wir mit dem heutigen Sodfy eine gemeinsame Reise zum Bundesplatz in Bern. Am 31. Juli 2004 führte dort die Band „Züri West“ ihren bisher grössten Hit auf: „I schänke dr mis härz“ (ich schenke Dir mein Herz). Hoffentlich habt Ihr das Euren Lieben schon vor einer Woche am Valentinstag gesagt – ob in Worten oder mit dem Valentins-Sofdy. Jetzt könnt Ihr es ihnen auch auf Schweizerdeutsch sagen!
„Züri West“ ist übrigens laut Wikipedia als ironische Umschreibung von der Hauptstadt Bern gedacht, die westlich der grössten Schweizer Stadt Zürich liegt. Und Wikipedia führt zur Freude der UNESCO nicht nur eine Erklärung zu dem Ursprung von Grüezi (ich grüsse Sie), sondern auch eine alemannische Version:
Di alemannischi Wikipedia isch en Enzyklopedi i de Dialekt vom alemannische Sprachruum, also vo der Dütschschwyz, vom Elsass, vo Liechtestei, vo Oberbade, vom Schwabeland und vo Vorarlberg.
Deswegen auch der Aufruf an Euch:
Wer von Euch uns den u.g. Schweizer Liedtext vom heutigen Sofdy auf deutsch per Email an kontakt@musikdach.de zuschickt, dem möchten wir einen Sofdy-Wunsch schenken! Das ist doch tiptop, odr? Und jetzt viel Freude beim Zuhören von Züri West in Züri West ;)
Lyrics
I schänke dr mis härz
Meh han I nid
Du chasch es ha we de wosch es isch es guets u es git no mängi wo's würd näh
Aber dir würd I's gä
D'szene isch e chliini bar irgendwo I dere schtadt
U I bschteue e whiskey
U hocke irgendwo ab wos grad platz het
U luege echli ume wär so umenang hocket aber kenne tueni nimer hie inne
überau hocke lüt hinger de schampuschüble geng e frou u e typ
U nippe am ne flüte u hange anenanga u rede öppis über nüt
U nume I bi allei hie u da wächsletds liecht
Hie u da verschwinde wieder zwöi irgendwo
U irgendeinisch geit hinde e dunkelblaue vorhang uf
Hinger em vorhang het's e bühni
U uf dr bühni schteit e frou wo I de ungerhose irgendsone schou zeigt
I luege so chli zue u I hocke so chli da
U gschpüre plötzlich dassi irgend sone hang ufem chnöi ha
U dräiie mi um u näbe mir hocket eini won I nie vorhär ha gseh
U fragt öbi alleini sig u sie sig o allei
U I söu nid überlege u I gfau I're no so
U sie wöu eifach echli rede
Villecht sött I hie no säge sie gseht schön us -
Sie isch e schöni mit schöne länge haar
U klar bin I närvös worde u klar han I trunke
U mit jedem schluck het sie mi no chli schöner afa dünke
U nach jedem glas champagner het sie geng no eis wöue
I ha zaut u zaut bis I eifach nümm ha chönne
U ha gseit: hey wei mr nid zu mir oder so
U sie het gseit: I chönnt di so verwöhne
So ire haub schtung chönnt I cho
U jitz säg mr eifach nume no wieviu - säg wieviu - wieviu gisch mr wenn I chume
I schänke dr mis härz
Meh han I nid
Du chasch es ha we de wosch es isch es guets u es git no mängi wo's würd näh
Aber dir würd I's gä