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12

Mai

2010

12/05/2010 - Youssou N'Dour: Marley

Eine kleine Rechenaufgabe für Euch: wieviel ergibt 2 X 50? Wir wetten, dass Ihr in weniger als sieben Sekunden darauf kommen werdet!

 

Die Lösung: 100 Jahre voller guter Taten, bringt man die beiden 50-Jährigen Musiker Bono und Youssou N'Dour zusammen, zumal sie sich bereits 2007 bei einem Konzert der Initiative Deine Stimme gegen Armut engagierten. Youssou N'Dour (was für ein schöner Name, auch wenn man sich nicht immer ganz sicher ist, ihn richtig auszusprechen; richtig geschrieben ist er auf jeden Fall ;) war vor allem durch seinen Welthit "Seven Seconds" berühmt geworden, während Bono U2 mit Sonnenbrille seit gefühlten hundert musikalischen Jahren anführt.

 

Die Sonnenbrille sollte er auch beim heutigen Sofdy anhaben - denn der blendende Reggae-Song "Marley" von Youssou N'Dour hat es in sich. Bestimmt freut sich Bob Marley da oben mit einem Augenzwinkern auf Afrika herunterschauend: "Senegal ist zwar nicht bei der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 dabei - dafür haben wir aber das musikalische Sommermärchen." Wie viel Sport und Musik miteinander zu tun haben, könnt Ihr auch in unserem aktuellen Newsletter lesen und hören.

 

Ein bisschen mehr als sieben mal schlafen, dann ist es soweit: Am 21. Mai 2010 erscheint die neue Scheibe "Dakar Kingston" von Youssou N'Dour u.a. mit dem heutigen Sofdy Marley - als Hommage an Bob Marley.  Schon viele andere Steine hat er ins Rollen gebracht, wie der Rolling Stone weiss und ihn deshalb  in Senegal and in weiten Teilen Afrikas als "perhaps the most famous singer alive" bezeichnete. 1985 organisierte er ein Konzert zur Freilassung von Nelson Mandela, der in dem aktuellen Kinofilm als "Invictus - Unbezwungen" betitelt wird. Beim Cineastentreff setzt sich der Filmstreifen mit der unbezwungenen musikalische Ader von N'Dour fort:

 

Der Sohn des Free-Jazzers Don Cherry wagt den Sprung vom Panafrikanismus zum Reggae, und der Sprung lohnt sich. Er fügt dieser ohnehin schon sehr individuellen und einprägsamen Stimme eine neue Note hinzu. Kein geringerer als Bob Marley war es gewesen, der Anfang der Achtziger den Reggae von Lateinamerika nach Afrika getragen hatte, wo das Genre sich nicht nur verbreitet, sondern auch weiterentwickelt und neue Einflüsse aufgenommen hat. Folgerichtig hat N’Dour den Opener dem großen Vorbild gewidmet und baut natürlich auch das unvermeidliche Zitat ein: „One Love, No Woman, No Cry“.

 

Ihr habt die Rechenaufgabe gemeistert! In weniger als sieben Sekunden ;) Dann seien Euch nun sieben Minuten gegönnt, wenn Ihr den Sofdy gleich zwei Mal anhört. Schon sind die Regenwolken vergessen. Wer aber dann noch immer nicht in Sommer-Reggae-Fussball-Stimmung kommt...der kann sich am Montreux Jazz Festival selbst überzeugen :) Am 09. Juli wird dort Youssou N'Dour mit seinem neuen Album zu erleben sein. Wir freuen uns auf sein neues (Fussb)Album und eine musikalische Fussball-WM in Afrika. U2?

 

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