Do
08
Jul
2010
The Best Is Yet to Come - Das Beste kommt noch; so nennt die Sueddeutsche eine Rubrik, die sie folgendermaßen erklärt:
Hier versammeln wir Meldungen, die wir Ihnen erspart haben. Am besten, Sie ignorieren sie erst gar nicht.
Tatsächlich versammelt sich hier die ein oder andere recht informative, unterhaltsame oder gar lustige Meldung. Und "lustig" ist unser Stichwort, denn wir hoffen, den deutschen Fußballfans unter euch mit "lustig" ein wenig über die gestrige 1:0 Niederlage der deutschen Nationalelf gegen Spanien hinweghelfen zu können.
Auf den Tag genau heute vor 20 Jahren wurde Deutschland übrigens in Italien zum letzten Mal Weltmeister, damals nach einem 1:0 Sieg gegen Argentinien. Für dieses Mal ist der Traum vom Titel ausgeträumt, aber die junge Mannschaft hat noch viel vor sich, sind sich die Experten sicher. Oder anders gesagt: Das Beste kommt noch.
Und damit zurück zu der Idee, euch mit der ein oder anderen lustigen Schlagzeile den Tag zu versüßen. Wie wäre es beispielsweise mit dieser hier:
Mars oder Messer: Obwohl der Mann sie mit einem Küchenmesser bedrohte, hat eine Tankstellen-Kassiererin den Räuber resolut abblitzen lassen. Der etwa 25-Jährige war dermaßen überrascht, dass er tatsächlich abzog - nicht ohne die 61-Jährige noch hilflos mit einem Schokoriegel zu bewerfen. Zuvor hatte er die Tageseinnahmen verlangt. Die Angestellte habe sich jedoch von den Drohungen nicht beirren lassen und dem Mann zu verstehen gegeben, er solle verschwinden.
Oder diese hier ist auch nicht schlecht:
Zwei Australier haben sich bei einem Trinkgelage mit einem Luftgewehr gegenseitig in den Po geschossen. Wie die Polizei mitteilte, wollten die beiden 34-Jährigen ausprobieren, ob ihr "Experiment" Schmerzen verursachen würde. Sie wurden erst zwei Tage später im Krankenhaus vorstellig, wo ihnen Luftgewehr-Kugeln aus Hintern und Beinen entfernt wurden. Einer der Männer musste als Folge des Selbstversuchs seinen Waffenschein abgeben.
Und da bekanntlich alle guten Dinge drei sind:
Die WM-Tröte hat ihr erstes "Opfer" gefordert: Ein Südafrikanerin hat sich beim Vuvuzela-Blasen auf einem Fanfest in Kapstadt den Nacken gezerrt. "Es dauerte zwei Tage, bis ich wieder auf dem Damm war", sagte Yvonne Mayer, die einen Tag nach dem Fanfest wegen starker Schmerzen zum Arzt gegangen war. "Der Doktor hat nicht mehr aufgehört zu lachen und erklärt, ich sei sein erster Vuvuzela-Patient", so die 29-Jährige.
Und mit dieser WM-Meldung schließt sich nun auch wieder der Kreis, und Frank Sinatra tröstet uns mit den Zeilen:
The best is yet to come, and baby wont it be fine
You think you've seen the sun, but you aint seen it shine
Oder wie heißt es auch so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. In diesem Sinne ist nicht Trübsalblasen angesagt, sondern vielmehr Vuvuzelablasen - ein letztes Mal nämlich beim
Endspiel Niederlande- Spanien am kommenden Sonntag.