Mi
28
Jul
2010
Wir hatten das Video schon rausgesucht und sämtliche Quellen und Artikel zusammengetragen, da stellten wir fest, dass wir bei der Auswahl unseres heutigen Sofdys eine falsche Info zur Grundlage gemacht hatten. So heißt es auf Wikipedia unter dem Stichwort "28. Juli", dass an eben diesem Tag vor 65 Jahren Richard Wright (†15. September 2008; auch bekannt als Rick Wright) geboren sei, was für uns eine Steilvorlage für unseren Sofdy ist - ihr wisst schon, wir stehen auf die runden Geburtstage der musikalischen Stars und Sternchen ;-)...
Bei Abschluss unserer Recherche entdeckten wir schließlich, dass in dem Artikel als Geburtstag plötzlich von der Jahreszahl 1943 die Rede ist. Und tatsächlich finden wir im Netz andernorts bestätigt: Das war der eigentliche Geburstag des mittlerweile verstorbenen Gründungsmitglieds und Keyboarders der britischen Rockband Pink Floyd, und eigentlich wäre er heute 67 Jahre alt geworden. Nun brechen wir mit unserer Regel, nur runde Geburtstage zum Gegenstand unseres Sofdys zu machen...
...denn das Video, das wir aufgetan haben, ist einfach zu gut!
Entstanden ist die Aufzeichnung von Breakthrough 2002 im Rahmen des Meltdown Festivals in London. Zu sehen ist Wright hier an der Seite seines damaligen Bandkollegens David Gilmor, seines Zeichens Gitarrist, Sänger und Songwriter, der ab 1968 der vierköpfigen Formation von Pink Floyd angehörte.
Den großen bzw. weltweiten Breakthrough bzw. Durchbruch erlebten die beiden mit der 1964 gegründeten Band Pink Floyd in den frühen 70-ern. Über den Erfolg des Albums The Dark Side of the Moon lässt sich eine nette Begebenheit auf Wikipedia nachlesen:
Es war ihre erste Veröffentlichung mit durchschlagendem Erfolg in den USA, dokumentiert durch Platz 1 in den Charts und eine erfolgreiche Tour, die den Superstarstatus der Band zementierte. Das Album hielt sich von 1973 bis 1988 740 Wochen in den amerikanischen Billboard-Charts: Ein bis heute ungeschlagener Rekord (diese Charts umfassen die Top 200-Alben und berücksichtigen nicht nur die Verkäufe, sondern auch die Radio-Einsätze). Es wird vermutet, dass die für diesen Rekord notwendigen Mehrfachkäufe auch dadurch zustande kamen, dass das Album aufgrund seiner außergewöhnlichen Klangqualität lange als Referenzalbum zum Test von High-End-Stereoanlagen diente und schon leichte Kratzer auf der Schallplatte audiophile Fans zu einem erneuten Kauf bewegten. Als das Album 1983 auf CD erschien, gab es eine erneute Flut von Käufen, die dann aber kontinuierlich abnahm, bis es schließlich aus den Billboard-Charts verschwand.
Aber angewiesen waren die vier Jungs auf diese Begebenheit nicht, denn auch so hätte sich ihre Musik wohl ihren Weg gebahnt. Mit über 300 Millionen verkauften Alben und der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame haben sie jedenfalls so ziemlich alles erreicht, was man sich als Rockband wünschen kann.
Die jüngere Entwicklung der Band und ihre Aktivitäten lassen sich hier in dem äußerst empfehlenswerten, da ausführlichen Wikipedia-Artikel über Pink Floyd nachlesen. Wir empfehlen euch, einfach mal reinzugucken und das ein oder andere zu überfliegen oder gar durchzulesen. Immerhin gehört eine Band wie Pink Floyd, die es nun schon seit sage und schreibe 46 Jahren gibt, zum Allgemeinwissen nicht nur jedes Musikliebhabers.
...Und wenn wir so aus dem Fenster gucken, bleibt einem vom Wetter her auch gar nicht viel anderes übriges, als sich den Tag mit einer guten Lektüre wie dieser zu veredeln. In diesem Sinne also viel Spaß beim Lesen. Ach so, und wenn ihr einmal dabei seid, dann lest doch auch gleich diesen Artikel ("Musik statt Ego") über Richard Wright, der über ihn kurz nach seinem Tod im Jahr 2008 geschrieben wurde. Auch sehr interessant...