Mo
13
Sep
2010
Obgleich heute eine neue September-Woche beginnt, gehen wir mit Euch zurück zu einer Hitzewelle, die sich seit vergangenem Freitag verbreitet und heute offiziell veröffentlicht wird. Die Rede ist von Phil Collins und seinem neuen Album "Going Back".
Darauf befindet sich auch eine Coverversion von dem heutigen Song of the Day Heatwave, die Ihr als erste Single
hier anhören könnt und auch Martha gefallen dürfte: "(Love Is Like a) Heat Wave" is a 1963 hit single penned by the Holland–Dozier–Holland songwriting team and made popular by Motown girl
group Martha and the Vandellas. It was originally released in July 1963. (Quelle: Wikipedia)
Das Album steht nach acht Jahren Phil-osophie ohne Solo-Veröffentlichungen ganz im Zeichen von seinem Hit Sussudio: Going back to the stu stu studio ;) Going Back als Fortsetzung seiner Diskographie lädt tatsächlich zum Tanz in die 60er-Disko ein - mit Originalsound der Funk Brothers:
Bob Babbitt, Eddie Willis and Ray Monette were the musicians during recording. The three were a part of the famous The Funk Brothers, session musicians who played on several Motown recordings from 1959 until 1972. Recording took place in Switzerland and work began on overdubbing 25 songs for the album on 11th January and finished on the 20th January. Phil said of having the Funk Brothers available to play on the album, "To be able to have three of the surviving Funk Brothers play on all the tracks was unbelievable. There was one moment when they were tracking 'Heat Wave' that I experienced a wave of happiness and wonder that this was actually happening to me!" (Quelle: Wikipedia)
Die hörbare Authentizität spiegelt sich auch in Phil Collins' Gedanken zu seinem neuen Album wieder: At the press release, Collins said the idea behind the album was "not to bring anything ‘new’ to these already great records, but to try to recreate the sounds and feelings that I had when I first heard them. My intention was to make an ‘old’ record, not a ‘new’ record". (Quelle: Wikipedia)
Der Mann macht ernst damit, sich glaubhaft neu zu (er-)finden, ohne dabei Selbstironie und phil-harmonischen Humor zu verlieren. Wie der Süddeutsche-Newsticker berichtet, fand er sich früher selbst nervig: Phil Collins hadert mit seiner Vergangenheit. «Ich bin gerade dabei, das VHS-Archiv meiner Fernsehauftritte zu digitalisieren. Und wenn ich mir manche Auftritte so ansehe, denke ich: Kein Wunder, dass mich die Leute in den 80ern nicht gemocht haben», sagte er in der «Welt am Sonntag». Wieso? «Ich weiß nicht, ich war wohl ein kleiner Klugscheißer», meinte der 59-Jährige. Seit acht Jahren hat der Brite kein Studioalbum mehr herausgebracht. Am Freitag (10.9.) erscheint sein neues Werk «Going Back». Collins über die Pause: «Mein Leben war zu einer Sitcom geworden, also beschloss ich, mich aus dem Drehbuch herauszuschreiben. Weil ich genervt habe, weil ich zu vielen Leuten auf die Nerven gegangen bin.» Jetzt fange er von vorne an.
Fangen wir diese Woche also auch noch einmal von vorne an und freuen uns auf weitere musikalische Hitzewellen in diesen regnerischen Septembertagen. Wenn Euch interessiert, ob das Medienecho auf Going Back eher nach Going Up oder Going Down klingt, dann könnt Ihr zum Beispiel in dem SZ-Musikblog die Antworten auf folgende Fragen nachlesen: Wieviel Soul hat Phil Collins? Auf seinem neuen Album Going Back covert Phil Collins eine erlesene Auswahl an Sixties-Soul-Perlen. Kann das gut gehen?
Wir finden, das kann gut gehen und hoffen, dass es Euch in diesen Tagen gut geht! Ansonsten könnt Ihr Euch auch noch ein wenig mehr Farbe ins Leben holen, wenn Ihr in den aktuellen Newsletter reinhören wollt, zumal er mit einer farbe-lhaften Cover-Version von "True Colors" von Phil Collins eingeläutet wird.