Mi
08
Dez
2010
«Mr. Lennon?» sind die letzten Worte, die der Ex-Beatle hört. «Ich bin getroffen» die letzten, die er sagt. [...] Vor 30 Jahren, am 8.12.1980, wurde er erschossen.
[Quelle: Sueddeutsche]
Die weiteren Geschehnisse beschreibt die Frankfurter Neue Presse so:
[...] (N)ach 22.49 Uhr New Yorker Zeit wurden im Radio plötzlich viele Lieder von John Lennon gespielt. Nicht die üblichen Hits, und viele Fans ahnten vor den Fernsehbildern, die schließlich die schreckliche Gewissheit brachten: Ihr Idol ist tot. John Lennon, der mit «Give Peace A Chance» der Friedensbewegung eine Hymne für Gewaltfreiheit gegeben hatte, wurde vor seiner Wohnung im Dakota-Gebäude an der New Yorker Upper Westside von einem verwirrten Fan erschossen.
Auch Musikerkollegen werden zitiert:
Tom Petty erzählte einmal, nach der Todesnachricht habe er nicht mehr weiterarbeiten können. «Ich fuhr nach Hause und unterwegs sah ich Leute an den Ampeln sitzen und weinen. Es war schwer zu glauben. Irgendwie glaub ich’s heute noch kaum.» Sting erinnert sich, er sei «ungläubig, schockiert, entsetzt» gewesen. «Wenn Menschen wie er sterben, dann verändert sich gleichsam die Landschaft. Ein Berg verschwindet. Ein Fluss ist weg. Sein Tod hatte durchaus eine vergleichbare Wirkung.»
Momentaufnahmen wie diese geben auch den Jüngeren unter uns eine Ahnung von dem Ausmaß dieser Tragödie und der großen, weltweiten Trauer. Auch Jahrzehnte später macht der Tod Lennons betroffen und es uns, die wir sonst nicht auf den Mund gefallen sind, schwer, die richtigen Worte zu finden...
Ein wenig Hintergrundinfos zu unserem heutigen Sofdy Give Peace a Chance:
Vom 26. bis 31. März 1969 gaben John Lennon und Yoko Ono im Rahmen ihres einwöchigen „Bed-In“ im Hilton-Hotel in Amsterdam vom Bett aus Interviews, um ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen:
Später würde sich Lennon dazu wie folgt äußern: „Als wir heirateten, wussten wir, dass unsere Flitterwochen sowieso öffentlich sein würden, also beschlossen wir, sie zu nutzen. Unser Leben ist unsere Kunst. Das war das Bed-In. Wir saßen im Bett und redeten mit den Reportern. Es war urkomisch. Im Endeffekt machten wir einen Werbespot für den Frieden […]“
So betrachtet ist unser heutiger Sofdy einer der besten Repräsentanten für das Vermächtnis, das Lennon der Nachwelt hinterlassen hat.
Und tatsächlich, der Aufruf, dem Frieden eine Chance zu geben, verstummt nicht:
Liebe Sofdy-Fans, das heutige Sofdy-Adventstürchen ist geöffnet:
Hier geht für den Schnellsten von Euch zum Download vom heutigen Sofdy! Viel Freude beim Anhören!