Newsletter

Täglich Dein Sofdy frei Haus - einfach Email-Adresse eintragen und den Song of the Day geniessen!

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.
Share/Save/Bookmark
Subscribe
Add to Google
Noten bei Notenbuch.de
Jamba Music Downloads

Sa

18

Dez

2010

Instrumente & Co.

Instrumentalisch - das ist heute unser Motto.

Es gibt beachtlich viele wundervolle Meister ihrer Klasse, die mit ihren Instrumenten Wunderbares zustandebringen, mit ihrer (Big) Band zusammen, dass eine menschliche Stimme das Klangbild förmlich stören würde.

In dieses Thema mischen sich konsequenterweise auch die Filmmusiken ein - den einprägsamen Instrumentalstücken nachhaltig in Erinnerung bleibender Filme wollen wir uns demnächst separat zuwenden.

Einen dieser Meister, und zwar auf der Trompete, haben wir hier. Ihr kennt ihn, oder? Ich würde ihn mal als den Urvater der modernen Instrumentalmusik bezeichnen - Herb Alpert.

Mit Virtuosität und einem sehr eigenen Sound, der sich von allem bis dahin Dagewesenen abhob, verschaffte er sich auch Gehör beim Mainstream-Publikum.

Eine der deutschen Antworten hieß Bert Kaempfert. Wen sehen wir da in der Anmoderation? Ja, richtig, Vivi Bach und Dietmar Schönherr. Das war die Zeit, als die großen Samstagabend-Unterhaltungs-Shows Einzug in die deutschen Fernseh-Wohnzimmer hielten. Straßen waren leergefegt, es gab nur die ARD, und Thomas Gottschalk wusste noch nichts von seiner Vorzeige-Karriere beim später gegründeten ZDF.

...und James Last natürlich; seine Karriere fand nicht zuletzt im Fernsehen statt. Er bescherte einem Millionenpublikum viele, viele Instrumentalstücke zum Tanzen, zum Träumen, zum Party-Machen.

Auch ein Instrument, und zwar eines, das er immer bei sich hatte bzw. hat, auch wenn man nichts mehr davon hört - Roger Whittaker und seine ganz besondere Art zu pfeifen. Ich kaufte mir in den 70er Jahren eine Langspielplatte mit dem Titel "Whistling Roger Whitaker", auf denen er sämtliche Songs "nur" pfiff. Bei YouTube gefunden habe ich allerdings nur diese hier.

Diese Pfeif-Langspielplatte hat mich seinerzeit ein Fan von Whitaker werden lassen. Das änderte sich schnell, als er das Genre wechselte. Plötzlich schwärmten meine Mutter und Schwiegermutter von ihm. Aber bis dahin war er richtig gut - für meinen musikalischen Gusto.

...und da wir einmal beim Pfeifen sind, stelle ich Euch einen Chartbuster vor, der Ende der 60er Jahre ebenfalls die Radios eroberte: Whistling Jack Smith.

...und bei diesem Song bekam ich damals (nee, heute auch noch) leichte  Gänsehaut, dies wahrscheinlich mehr wegen der Erinnerungen, die sich damit verbinden - The Shadows mit ihrem Apache. Musik transportiert eben wie kaum etwas anderes die verschiedensten Emotionen aus längst vergessen geglaubten Zeiten in die Gegenwart...

...und dann haben wir hier noch ein musikalisches Bonbon - Duane Eddy mit seinen Geisterreitern.

Dazu, was ich Euch jetzt zeige, fällt einem ja aus heutiger Sicht wirklich nichts mehr ein. Aber wir sind damals drauf abgefahren - Lieutenant Pigeon:

Zum Schluss noch ein Sahnehäubchen für den heutigen Instrumental-Genuss - zwar noch älter als alles, was Ihr hier heute gehört habt. Glenn Miller war sehr mutig, hat vieles auf sich genommen, um SEINE Musik zu Gehör zu bringen. Er war der Wegbereiter für einen völlig neuen Sound, den Big Band Sound

und den Swing.

Dann wünsche ich Euch ein swingendes Wochenende und eine gute Woche - bis zur nächsten, der Weihnachtswoche - tschüss!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading