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Di

01

Mär

2011

01/03/2011 - Max Raabe: Küssen kann man nicht allein

Die Weltorganisation für Meteorologie hat den 1. März als meteorologischen Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel der Erde festgelegt.


[Quelle: Wikipedia]

 

Das heißt übersetzt so viel wie: Tschacka! Leute, es ist Frühling! Zumindest in meteoroligischer Hinsicht. Die drei Wochen, bis der Frühling auch noch in astronomischer Hinsicht, also am 21. März, Einzug hält, kriegen wir jetzt auch noch 'rum.

 

Zum Beispiel mit unserem heutigen Sofdy, in dem uns ein etwas verunglückter Frosch Anweisungen gibt, wie man mit seinen Frühlingsgefühlen umzugehen hat. Oder so ähnlich. Küssen kann man nicht alleine ist jedenfalls ein origineller Song, der dem gleichnamigen, im Januar erschienenen Album von Max Raabe entstammt. Bis in die Top Ten hat es das Album mittlerweile geschafft.

 

In der Produktbeschreibung auf Amazon lässt sich über die Enstehung des Albums nachlesen:

 

Man muss sich das so vorstellen: Eines Tages, Ende 2008, ruft Annette Humpe bei Max Raabe an. Die beiden kennen sich damals noch gar nicht lange, ein paar Monate. Annette sagt, ihr sei kürzlich eine Songzeile eingefallen, eine gute Songzeile, so gut, und gleichzeitig so wahr, also, man wundert sich, dass noch keiner darauf gekommen ist. Die Zeile heißt: „Küssen kann man nicht alleine“.

Das klinge doch wie ein Chansontitel aus den 20ern. Das klinge doch wie – Max Raabe!

Jetzt gibt es also dieses Album. Annette Humpe hat es produziert, Max Raabe und Annette haben zusammen die Songs geschrieben. Seit 25 Jahren macht Max Raabe Musik, und er hat durchaus schon einige Lieder selbst komponiert, zum Beispiel den großen Erfolg „Kein Schwein ruft mich an“, aber noch nie eine ganze Platte. Es ist eine Premiere.

 

Und über eben diese Premiere schreibt die Amazon-Redaktion:

 

Es gibt sie noch, die musikalischen Glücksfälle, so wie hier das neue Album von Max Raabe mit dem Titel Küssen kann man nicht alleine. Es vermittelt auf erstaunliche Weise eine greifbare Ahnung dessen, was in der Vergangenheit an der Neuen Deutschen Welle so liebenswert und faszinierend war. Kein Wunder, wurden die Stücke doch produziert und mitgeschrieben von einer ihrer Ikonen; -Annette Humpe. Seit ihrer Zeit als Sängerin und Keyboarderin der Band Ideal, verkörpert sie bis heute die gelungene Gratwanderung zwischen Ironie und Melancholie, mit einem tiefgründigen Wortwitz, der zahllose Bands inspirierte und dem Lebensgefühl der 80er Ausdruck verlieh. Keine Sorge: Küssen kann man nicht alleine ist schon aufgrund seiner orchestralen Arrangements und dem (bis auf dezentes Besenspiel) fehlenden Schlagzeug keine stilistische Neuauflage der Neuen Deutschen Welle geworden.

 

Man bekommt beim Lesen der Rezensionen den Eindruck, dass Max Raabe durch das aus der Zusammenarbeit mit Annette Humpe resultierende Werk eine neue Zielgruppe erreicht, die nun entsprechend begeistert den 20-er-Jahre-Stil von Raabe für sich entdeckt, während sich manch alt eingesessener Raabe-Fan ein wenig im Stich gelassen fühlt.

 

So ist das eben im Leben. Die Uhr tickt weiter, und Altes weicht dem Neuen. Und noch viel wichtiger: Der Winter weicht dem Frühling. Womit wir wieder beim Thema wären.

 

Und nun sucht euch jemanden zum Küssen!

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