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09

Feb

2011

09/02/2011 - Christina Aguilera: Ain't No Other Man

Habt ihr es schon gefunden - euer ganz persönliches Haar in der Mittwochssuppe?

 

Wenn nein, dann ermutigen wir euch an dieser Stelle dazu, erst gar nicht weiterzusuchen.

 

Lebenskunst ist nicht nach dem Haar in der Suppe zu suchen

 

...war 2008 in einem Artikel der Sueddeutschen zu lesen. Begegnet sind wir der sehr empfehlenswerten Kolumne zum Thema "Lebenskunst", als wir uns mit der Frage beschäftigten, was es eigentlich  mit dem derzeitigen Christina Aguilera-Bashing auf sich hat. Wir fassen zusammen:

 

Am vergangenen Samstag war Aguilera die Ehre zuteil geworden, beim Super Bowl (es handelt sich hierbei um das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga) traditionell vor Spielbeginn die Nationalhymne zu singen. Dass wir von Ehre sprechen liegt daran, dass sie sich damit in die Reihe namhafter Musikgrößen wie etwa Billy Joel, Aaron Neville, Whitney Houston, Wynton Marsalis und Aretha Franklin, um nur einige zu nennen, eingliederte.

 

Nun ist ihr, ähnlich wie einst der deutschen Sarah Connor bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena vor knapp sechs Jahren (siehe auch unseren Sofdy vom 13.6. letzten Jahres) beim Vortragen der Hymne ein Patzer unterlaufen, den der Stern folgendermaßen schildert:

 

Statt in der vierten Zeile zu singen "O'er the ramparts we watched were so gallantly streaming", war sie offenbar so nervös, dass sie "What so proudly we watched at the twilight's last reaming", sang. Eine Abwandlung der zweiten Zeile, die eigentlich lautet: "What so proudly we hail'd at the twilight's last gleaming".

Schon kurz nach der Ausstrahlung wurde Aguilera mit Hohn und Spott in Internetforen und Blogs überzogen. "Christina, du solltest lieber weniger Zeit damit verbringen, deinen Lippenstift aufzutragen und stattdessen mehr Zeit damit, unsere Nationalhymne zu lernen", empörte sich ein User. Ein anderer schrieb: "Wenn du das nächste Mal die Nationalhymne beim größten Fernsehereignis aller Zeiten singst, lerne den Text! Ja, alle Wörter!".

 

Wir haben uns das "Drama" angesehen, und was sollen wir sagen: Es kam uns besagtes Haar in der Suppe in den Sinn. Dazu passt denn auch die Meldung, die wir kurze Zeit später im Newsticker der Sueddeutschen lasen:

 

Viel Häme und Spott ist über Christina Aguilera (30) ausgegossen worden, weil sie beim Endspiel der Footballmeisterschaft (Super Bowl) am Sonntagabend in Texas die Hymne der USA falsch gesungen hat.

Beistand bekam die Gescholtene aber jetzt von ihrer Kollegin Fergie (35), berichtet «UsMagazine.com». «Bei einem so großen Ereignis gehen einem die Nerven schon mal durch», sagte die Sängerin der Black Eyed Peas in einer Radiosendung. Und tröstend fügte sie hinzu: «Sie ist eine der besten Sängerinnen der Welt. Das kann dir niemand nehmen. Aber manchmal wird man bei solchen Sachen einfach nervös, das ist nur menschlich.»

 

Wer vier Grammies sein Eigen nennen darf und so zu begeistern weiß wie Aguilera in unserem heutigen Sofdy Ain't No Other Man, für den sie ihren letzten Grammy erhielt, hätte eigentlich ein bisschen mehr Entgegenkommen und Verständnis verdient. Aber da ist es eben, das Haar in der Suppe, an dem sich manche so gerne aufhalten.

 

1. Darüber hinweg sehen: Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen einen auch Kleinigkeiten zu stören vermögen. Versuchen Sie in diesen Fällen ganz bewusst, ihre Gedanken nicht darauf zu konzentrieren.

2. An das Positive denken: Denken Sie stattdessen an die positiven Elemente der Lage. Zählen Sie sich selbst auf, worüber Sie sich gerade eigentlich freuen sollten.

3. Handeln: Sollte Sie der betreffende Faktor aber massiv stören, dann handeln Sie, anstatt lange zu lamentieren [...]. Dann ist das Thema erledigt.

 

...lauten die Tipps, die uns der Autor besagter Kolumne mit auf den Weg gibt. Gesagt, getan: Wen der Super-Bowl-Auftritt massiv stört, der möge zu der konstruktiven Handlung übergehen, unseren heutigen Sofdy zu genießen.

 

Unser Fazit für heute, um an dieser Stelle einen guten Freund zu zitieren: Man soll nicht nach den Haaren, sondern den Würstchen in der Suppe suchen. Und damit einen Guten Appetit bei unserem heutigen musikalischen Leckerbissen.

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