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Fr

04

Mär

2011

4/3/2011 - Chris Rea: Josephine

Schon an anderer Stelle, zum Beispiel hier, haben wir die Sixties als diejenigen erkannt, die sie sind - Giganten der Musikgeschichte.


Er gehört unbedingt zu dieser Gattung: Chris Rea. Er wird heute 60 und erscheint zeitlos, mit seiner Musik sowieso. 

Nicht besonders leicht waren die letzten zehn Jahre für den charismatischen Sänger und Songwriter. Aber er hat es geschafft. Deshalb in mehrfacher Hinsicht: Congratulations, Chris!

 

Kurz nachdem ihm mit dem Album King of the Beach im Jahre 2000 ein beachtliches Comeback gelang, wurde bei Chris Rea Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Infolgedessen mussten bei ihm in einer risikoreichen Operation wesentliche Teile des Magens entfernt werden. Die Operationen ließ Rea in Deutschland durchführen. Während seines Krankenhausaufenthaltes beeindruckte ihn besonders die Geschichte und der Lebensmut einer jugendlichen Krebs-Patientin. Sie sagte zu ihm auch die Worte: „Wir tanzen jetzt beide auf einer steinigen Straße“, die ihn direkt zu seinem nächsten Projekt „Stony Road“ führten. Die Auseinandersetzung mit seinem möglicherweise bevorstehenden Tod brachten Rea dabei die Erkenntnis, dass er in seiner gesamten Karriere niemals jene Musik auf Platte gebracht hat, die er wirklich liebte, nämlich reinen Blues. Während er zu Hause langsam wieder zur Gesundheit fand, drückte er sich mit dem Malen von Bildern aus. Nach seiner Genesung arbeitete er musikalisch seine Krankheit auf. Die daraus resultierenden Songs haben mit seinen alten Titeln kaum noch etwas gemeinsam.

Da sein bisheriges Label aber auf der Beibehaltung seines alten Stils bestand, gründete Rea 2002 sein eigenes Label Jazzee Blue, um seine Vorstellungen zu verwirklichen. Dort veröffentlichte er bis 2004 vier CDs: Stony Road, The Blue Jukebox, Blue Street und Hofner Blue Notes. Anschließend widmete er sich dem großen Projekt Blue Guitars. Im Oktober 2005 veröffentlichte er mit Blue Guitars seine (vorerst) letzten Platten als Solokünstler: ein elf Alben starkes Werk (ein sog. EarBook-Tonträger) mit den unterschiedlichen Genres der Blues-Musik, zusammen mit einem Bildband, der seine Werke aus seiner Genesungszeit beinhaltet, und einer DVD. In nur 18 Monaten hatte Rea hierfür über 130 neue Songs komponiert und aufgenommen sowie über 50 Bilder gemalt.

2006 absolvierte Rea seine Abschiedstournee und lebt seitdem mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Cookham/Buckinghamshire. (Quelle: Wikipedia)

 

Interessant lesen sich auch die YouTube-Kommentare. Mit seinem sogenannten Slidestil auf seiner Fender Stratocaster  war Chris Rea offensichtlich große Inspiration für Gitarren-Liebhaber, es selbst mit dem Instrument zu versuchen. 

Danke, Chris Rea, für Deine Musik und die wunderschönen Stimmungen, die Du mit Deinen Songs und mit Deiner Stimme gezaubert hast und an die wir uns gerne erinnern, auch sofdymäßig, wie wir es hier auch schon getan haben.

 

Wie lautet dieser etwas profane Geburtstagswunsch?

Alles Gute zum Geburtstag, besonders Gesundheit! Das meinen wir sehr bewusst und sehr ernst. Really, really.

 

Den heutigen Sofdy hat er übrigens nach der Geburt seiner ersten Tochter - 1983 - geschrieben...

... und dadurch, dass sich sein Gesundheitszustand stabilisiert hatte, war Chris Rea in der Lage und kaum noch zu halten, wieder rauszugehen zu seinen Fans. Erlebt ihn hier im Jahre 2009... Wow!

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