Wenn Musiker sich nichts mehr beweisen müssen, sondern wissen, was sie können und geleistet haben - spätestens dann fangen sie an, anderen Musikern eine Plattform (an-)zu bieten, um als Katalysator für deren Genialität zu wirken.
Musiker, die wissen, was sie können, sind in der Lage, sich neidlos mit anderen Könnern zu besonderen Projekten zusammenzufinden. Phil Collins ist so einer.
Im Laufe der Jahre hat sich ein relativ fester Stamm von renommierten Studio- und Live-Musikern herausgebildet, mit denen Collins zusammenarbeitet. So sind die Genesis-Tour-Musiker Chester Thompson (Schlagzeug) und Daryl Stuermer (Gitarre) ebenfalls dauerhafter Bestandteil seiner Liveband, mit letzterem hat Collins auch einige Songs co-komponiert. Lediglich die Tourneen zu Both Sides und Dance into the Light wurden von Ricky Lawson an den Drums begleitet. Sein Jugendfreund Ronnie Caryl, mit dem er schon in den 1960ern bei Flaming Youth zusammenspielte, füllt die Position des Rhythmusgitarristen aus. Seine bevorzugten Bassgitarristen sind Nathan East und Leland Sklar. Mit der EWF-Bläsersektion (die dann als Phoenix Horns bekannt wurden) arbeitete Collins während der gesamten 1980er Jahre zusammen. Quelle: Wikipedia
In unserem heutigen Sonntags-Sofdy bildet Phil Collins mit seiner Big Band den orchestralen Raum für Gerald Albright, einen der besten Saxophonisten unserer Tage.
Nicht nur auf dem Saxophon ist er allerdings ein großer Könner:
1987 erschien sein erstes eigenes Album Just Between Us bei Atlantic Records, dem weitere Alben auf diesem Label und bei GRP Records folgten. Sein 2004 bei Peak Records erschienenes Album New Beginning wurde für einen Grammy nominiert. Auf seinen Eigenproduktionen ist er auch als Bassgitarrist, Keyboarder, Flötist und Background-Sänger zu hören. Quelle: Wikipedia
Einer, der mit dem Saxophon sehr eigenwillige Wege geht, ist Peter Brötzmann, der heute 70 Jahre alt wird.
Peter Brötzmann, in Remscheid geboren, .... ist ein deutscher Jazzmusiker, der großen Einfluss auf den europäischen Free Jazz hat. „Von allen Jazzinnovatoren ist er derjenige, der am radikalsten mit allen Traditionen gebrochen hat – nicht nur des Jazz, sondern des Musizierens überhaupt. Er ist - aus der Fluxusbewegung kommend - ein experimentierfreudiger Saxophonist, der gelegentlich auch Klarinette sowie Tárogató spielt. Insbesondere dem Basssaxophon - ein sonst eher selten eingesetztes Instrument - wurde durch Brötzmann neue Beachtung im Jazz geschenkt. Für Brötzmanns markante und energetische Spielweise ist in Free-Jazz-Zirkeln der Begriff "brötzen" entstanden. Quelle: Wikipedia
Um Euch einen Eindruck zu vermitteln von dem, was Brötzmann mit seinem Instrument auf die Beine stellt, hängen wir einen Clip von ihm und seinem zehnköpfigen Ensemble. Dies mit der Anmerkung, dass wir dieser Musikrichtung nicht allzuviel abgewinnen können. Das allerdings schmälert in keiner Weise seine Verdienste um den modernen Jazz.
Im Jahr 2005 wurde ihm der Von der Heydt-Kulturpreis der Stadt Wuppertal verliehen, nachdem er bereits 1971 den Förderpreis dieses Kulturpreises erhalten hatte.
Quelle: Wikipedia
So vielfältig ist halt nur sie, die Musik, und mit ihr unsere Sofdies, jeden Tag neu.