Di
22
Mär
2011
Jetzt, wo der Frühling begonnen hat: es ist Zeit für die Stunde der Wahrheit, Zeit für die Stunde des Song of the Day - Zeit für die Stunde des Siegers. Dessen Stunde schlug vor dreissig Jahren zum ersten Mal. Seitdem läuft er und läuft und läuft...
Die Rede ist von dem (mit dem Oskar) ausgezeichneten Hollywood-Klassiker Die Stunde des Siegers (engl. Chariots of Fire), aus dem der griechische Komponist Vangelis mit seinem Sport-Evangelium in Soundtrack-Form ebenfalls als Oskar-Sieger hervorging. Die Liste der Sieger setzt sich fort:
Die Geschichte des Films beruht auf einer wahren Begebenheit. Hauptpersonen sind zwei britische Leichtathleten, die 1924 an den Olympischen Sommerspielen in Paris teilnehmen. Der Sprinter Harold Abrahams (Ben Cross) ist Jude und fühlt sich von der Gesellschaft diskriminiert. Er will dagegen ankämpfen, indem er in seiner Spezialdisziplin, dem 100-Meter-Lauf, die Gold-Medaille gewinnt. Der zweite Athlet, der tiefgläubige schottische Christ Eric Liddell, der ebenfalls für den 100-Meter-Lauf nominiert ist, weigert sich aber daran teilzunehmen, weil die Vorläufe an einem Sonntag stattfinden. Sein Team-Kollege Lord Lindsay überlässt ihm dafür seinen Startplatz beim 400-Meter-Rennen, bei dem sowohl die Vorläufe als auch das Finale jeweils an einem Wochentag durchgeführt werden. Abrahams und Liddell gewinnen schließlich die Finalläufe über 100 Meter bzw. über 400 Meter. (Quelle: Wikipedia)
Deutlich mehr als 400 Tonband-Meter dürften Anfang der 80er über den Ladentisch gegangen sein - die Stunde des Siegers war auch die Stunde der Tonbandkassette, denn Vangelis läutete eine neue Ära ein: „Chariots of Fire war die erste Synthesizer-Filmmusik, die einen Oscar gewann. Das zeigte, dass Hollywood Synthesizer-Musik als etwas von echtem künstlerischen Wert ansah; es ebnete den Weg für eine ganze Generation von Komponisten und etablierte eine neue Herangehensweise an Filmmusik.“ (Quelle: Wikipedia)
Auch das Musikvideo von Chariots of Fire, das leider nicht in der gesamten DACH-Region zur Verfügung steht, ist ein Feuer-Werk für sich: im einen Moment sieht man Filmszenen von den sich gegenseitig anfeuernden Läufern am Strand; im nächsten Moment wird Vangelis am Klavier rauchend eingeblendet, der zum Glück nicht selbiges, sondern seine Zigarette angefeuert hat. Und wir feuern Vangelis und Orchster an, damit sie den heutigen Sofdy live spielen. Das Publikum hält tatsächlich die Feuerzeuge schon bereit!
großartig! toll! danke.
Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh................ wie schön !
