Newsletter

Täglich Dein Sofdy frei Haus - einfach Email-Adresse eintragen und den Song of the Day geniessen!

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.
Share/Save/Bookmark
Subscribe
Add to Google
Noten bei Notenbuch.de
Jamba Music Downloads

Di

24

Mai

2011

24/05/2011 - Bob Dylan: Shake Shake Mama

Herzlichen Glückwunsch, Bob Dylan, zum 70sten Geburtstag!

Der Name spricht für sich, es gibt Namen, die für ihre Generation stehen - mit diesen Worten - sinngemäß - bat Jack Nicholson beim Live-Aid-Konzert 1985 die Kultfigur des politischen Wandels der 60er Jahre auf die Bühne.

 

Nein, ihn sollte man wirklich nicht vorstellen, das sehen wir ähnlich - der Name sagt tatsächlich genug. Wir schließen uns einfach sofdymäßig der weltweiten Gratulantenschar an...

 

Der Erfolg Bob Dylans Anfang der 60er Jahre fiel in eine Periode des politischen und gesellschaftlichen Wandels in Amerika. 1960 wurde John F. Kennedy zum Präsidenten gewählt. Die Zeit war geprägt vom Kalten Krieg, von Rassenunruhen, aber auch von bedeutenden sozialen Reformen. Die Jugend wurde zunehmend politisierter, und die Bürgerrechtsbewegung trat immer selbstbewusster auf.

Bob Dylan wurde mit nicht einmal 25 Jahren eine Symbolfigur dieser emanzipatorischen Bewegung. Die Rolle eines Idols behagte ihm jedoch nicht. Er lehnte diese Rollenzuweisung kategorisch ab. Im Laufe seiner weiteren Karriere versuchte er immer wieder, sich der Vereinnahmung durch seine Fans zu entziehen, am deutlichsten vielleicht im „Wedding Song“ aus dem Jahr 1974: „It’s never been my duty to remake the world at large, / nor is it my intention to sound a battle charge“ (dt.: „Nie war es meine Pflicht, die Welt im Ganzen neu zu erschaffen, / noch ist es meine Absicht, einen Schlachtruf erklingen zu lassen“)...

 

... Dylan wurde zum Rockstar, der Millionen von Schallplatten verkaufte und von Teilen der sich zunehmend politisierenden Gegenkultur als Sprachrohr betrachtet wurde. Er begann jedoch zunehmend unter dem Druck des Erfolges zu leiden. Viele seiner alten Fans nahmen ihm seine Hinwendung zur Rockmusik übel und reagierten geradezu feindselig. Andere versuchten, ihn für sich zu vereinnahmen. Die Presse begann einerseits, ihn auf die Rolle des Idols einer Generation festzulegen, andererseits des Verrats an den Idealen der Folkbewegung zu beschuldigen. Berühmt-berüchtigt sind die Pressekonferenzen jener Zeit, auf denen Journalisten versuchten, ihn durch – heutzutage eher lächerlich-naiv wirkende - suggestive Fragen in die Enge zu treiben. Dylan reagierte meist auf erstaunlich schlagfertige, leicht arrogant wirkende Weise mit oft grotesken, absurden Antworten und ließ so die ihm gezeigten Erwartungshaltungen ins Leere laufen. Gleichwohl war ihm die Anspannung aufgrund der Belastung durch das Tourneeleben und die Reaktion von Presse und Publikum deutlich anzumerken. Paradoxerweise werden viele der spontanen Aussagen Dylans aus dieser Zeit (etwa seine ironisch gemeinte Selbsteinschätzung als „Song and Dance Man“) bis heute kolportiert. Nach seiner Tour im Jahr 1966 und seinem Motorradunfall im Juli 1966 sollte er über ganze acht Jahre keine weitere Tour mehr unternehmen.

Seinen Wandel vom Folksänger zum Rockmusiker vollzog er auf drei Alben, die er in kurzer Abfolge Mitte der 1960er Jahre veröffentlichte und die heute als Klassiker der Rockmusik gelten.  Quelle: Wikipedia

Sofdy-Service zum heutigen Song of the Day:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading