Newsletter

Täglich Dein Sofdy frei Haus - einfach Email-Adresse eintragen und den Song of the Day geniessen!

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.
Share/Save/Bookmark
Subscribe
Add to Google
Noten bei Notenbuch.de
Jamba Music Downloads

Mo

19

Sep

2011

19/09/2011 - Barclay James Harvest: Hymn

Zurück in die 70er - ein musikalisch so ergiebiges Jahrzehnt!

Zum heutigen Sofdy hat uns eine ausführliche Mail von einem Sofdy-Fan erreicht, deren Inhalt wir sinngemäß an Euch weitergeben möchten und zum Anlass nehmen, die BJH-Hymne zum Wocheneinstiegs-Sofdy zu machen.

 

Unser Sofdy-Fan, es ist eine Fan-in, gehört zur sogenannten 68er-Generation. Sie beschreibt in ihrer Mail, wie ein Song eine ganze Lebensphase beeinflussen kann, und nicht nur das - sogar Auto-Fahrverhalten förmlich auf den Kopf stellen kann, wie er Kontrollverlust herbeiführen und sämtliche Dezibel-Vernunftsmaßstäbe außer Kraft setzen kann.

 

Wie sich so etwas zutragen kann? Hier ist die Geschichte. Sie beginnt mit folgender Frage: Gänsehaut-Feeling in einer Ente - ist das möglich? Die Antwort lautet: JA.

In einer französischen Ente vom Hersteller Citroën, alias Deux Chevaux oder auch Döschwo, fuhr unser weiblicher Sofdy-Fan durch dichtbesiedeltes Gebiet in deutschen Landen. Sie ließ sich von ihrer Lieblingsmusik beschallen - Gänsehautfeeling in Hochpotenz auf dem Weg vom Gemüse-Einkauf zum Postamt, quasi um sich auf Vorrat mit Musik aufzupumpen, um das Schlangestehen am Postschalter einigermaßen gut gelaunt zu überstehen.

 

Man schrieb das Jahr 1973, Barclay James Harvest hatten ihre Hochphase in Deutschland, und unsere Entenfahrerin fuhr mit bis zum Anschlag aufgedrehten Lautsprechern durch die Provinz - unser heutiger Sofdy schallte von einer Kassette, die sie in Dauerschleife von einer LP (Langspielplatte) aufgenommen hatte. Hymn von Barclay James Harvest war für unsere Protagonistin nicht nur ein Song, sondern spiegelte das Lebensgefühl der Phase, in der sie sich gerade befand, auf beste Weise wider.

 

Musik im Auto zu genießen, mit voll und noch voller aufgedrehten Lautsprechern - damit war sie in guter Gesellschaft. Es gab Anfang der 70er großen Nachholbedarf, Lieblingsmusik auch im Auto zu hören, und zwar in ähnlicher Qualität wie zu Hause. Denn das Leben hatte den Menschen die Kassettenrecorder mit allen ihren Möglichkeiten beschert. Eine gut funktionierende Stereo-Anlage zu Hause war ein absolutes Muss guten Lebensstandards, und eine würdige Entsprechung im Auto das absolute Sahnehäubchen. 

 

Was der Musikbegeisterten, die Musik hörend unterwegs war, allerdings nicht klar war, war die Tatsache, dass die Ente aufgrund ihrer Leichtbauweise absolut ungeeignet war, die Außenwelt vor den im Innenraum des Autos entstehenden Schallwellen zu schützen. Das wurde der Entenfahrerin erst einige Zeit nach ihren lautstarken Hymn-Exzessen klar, da nämlich, als sie selbst als Fußgänger an einer Ampel stand und auf Grün wartete. Eine Ente ähnlicher Bauweise wie ihre eigene rollte mit Disco-Lautstärke an die Ampel heran, die komplette Umwelt beschallend. Zuerst fuhr ihr ein Schreck ungeahnten Ausmaßes in die Glieder, es folgte ein Lachanfall auf offener Straße, der ungläubige Gesichter an einer Ampel zurückließ. Als Ergebnis brannte sich das Hymn-Erlebnis in ihr musikalisches Gedächtnis förmlich auf alle Ewigkeiten ein.

 

Wir freuen uns auf weitere Geschichten aus Eurer Musik-Biografie. Mit Hymn wünschen wir Euch eine triumphale Woche.

Sofdy-Service zum heutigen Song of the Day:

  • Sofdy auf Grooveshark anhören:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading