Mo
17
Okt
2011
Fangen wir doch die Woche einfach ein bisschen verrückt an und mit guter Laune, die schon Jahrzehnte auf dem Buckel hat - mit den Fine Young Cannibals. Einverstanden? Die Briten haben in den 80er Jahren einige Muntermacher-Songs in den Charts placieren können, sind sich aber selbst stets - mit Konsequenzen - treu geblieben. Einen Brit Award gaben sie zurück, aus politischen Gründen, wie bei Wikipedia nachzulesen ist:
Benannt nach dem Jazzmelodram All The Fine Young Cannibals (dt. Titel: Früchte einer Leidenschaft) mit Natalie Wood aus dem Jahre 1960, fanden sich die Musiker in ihrer Heimatstadt Birmingham zusammen. Mit ihren ersten Singles Johnny Come Home und Blue sowie mit ihrem eigenwilligen, manchmal treibenden, manchmal melancholischen, jazzig-poppigen, sich dem Pop-Markt aber nicht anbiedernden Musikstil und der souligen, sich oftmals verschluckenden Stimme von Roland Gift fanden die Fine Young Cannibals in Großbritannien schnell Beachtung und hatten auch in Deutschland und der Schweiz erste Erfolge.
Auch ihr Elvis-Cover Suspicious Minds fand Anklang. Weniger angetan waren die Fans der Buzzcocks von der Version des Titels Ever Fallen In Love, den die FYC 1986 zum Soundtrack des Films Gefährliche Freundin (Something wild) beisteuerten.
Wie verabredet wandten sich die Musiker in der Folge zunächst eigenen Projekten zu. Während Gift sich nicht ohne Erfolg im Film und auf der Bühne als Schauspieler erprobte, gründeten Cox und Steele das House-Music-Projekt Two Men, A Drum Machine and A Trumpet.
Das 1989 erschienene Album The Raw and the Cooked stürmte die internationalen Charts. Die Hitsingle She Drives Me Crazy hielt sich in Deutschland 16 Wochen lang in den Top 20 und erreichte dort den zweiten Platz. Trotz dieser Erfolge bewahrte die Band kritische Distanz zum Showgeschäft. Als sie für The Raw And The Cooked mit dem Brit Award ausgezeichnet werden sollten, gaben sie den Preis zurück, da sie sich im Zusammenhang mit der öffentlichen Verleihung nicht für einen Fototermin nebst Werbegelegenheit für Margaret Thatcher hergeben wollten.
Cox und Steele bearbeiteten das Album und veröffentlichten es 1990 als The Raw and the Remix erneut. Quelle: Wikipedia
Damit wünschen wir Euch einen launigen Einstieg in eine weitere sonnig-goldene Oktoberwoche. Bis morgen, Ihr sonnigen Sofdy-Fans. Schön, dass Ihr auch heute wieder da(bei) seid.