Fr
04
Nov
2011
Es ist Anfang November. Wir stecken also quasi schon inmitten der Vorweihnachtszeit. Oder so ähnlich. Jedenfalls liefern wir euch dazu die passenden musikalischen Engel in Form von Lindi Ortegas Angels. Deren aktuelles Album Little Red Boots, dem auch unser heutiger Sofdy entstammt und das hier in Deutschland am 11. November erscheinen wird, passt im Übrigen ebenso gut dazu, von wegen rote Stiefel und Weihnachtsmann und so.
Ob die kanadische Singer/Songwriterin auch in Zukunft als "Toronto's best kept secret" gehandelt werden wird, bleibt abzuwarten. Hier in Deutschland, so scheint es, genießt sie wachsende Aufmerksamkeit.
Der deutsche Rolling Stone beispielsweise führte unlängst ein Interview mit ihr (zum Interview), und auch das Alternative Music Magazine Whiskey Soda traf sich mit ihr einen Tag vor ihrem Konzert am 18. Oktober in Köln. Daraus zitieren wir:
(...) Lindi Ortega ist schon aus beruflichen Gründen jedenfalls aktuell mit ihrem dritten Streich 'Little Red Boots' Botschafterin des bedingungslosen Optimismus. 'Wenn ich eine vorherrschende Emotion nennen müsste, würde ich Einsamkeit nehmen. Auf dem Album gibt es eine ganze Reihe von Stücken, in denen es um Einsamkeit und Entfremdung geht. Ich wollte nicht, obwohl es oft genau darum geht, vorsätzlich auf dieser Thematik herumreiten, sondern eine Platte machen, die ein stückweit Optimismus verleht inmitten ebendieser Einsamkeit und Dunkelheit. Sogar in den dunkleren Stücken findest du Melodien und Beats, die im Grunde positiv sind und im Gegensatz zum lyrischen Inhalt stehen. Es geht mir darum, den Leuten sozusagen einen Hoffnungsschimmer zu injizieren, zu beweisen, dass es Hoffnung gibt und dass es Positives gibt, auf das es sich lohnt, vorauszublicken und es nicht alles immer dunkel sein muss.'
Als "Country-Pop-Rockabilly-Mix" wird ihre Musik auf Amazon beschrieben. Und auf ihre Inspiration angesprochen, antwortet Ortega im Stone-Interview:
Mich inspirieren Johnny Cash, Merle Haggard oder Hank Williams. Leider wissen viele Kids heute nicht mehr, dass Country auch cool und rebellisch sein kann. Das versuche ich wieder zurückzubringen.
Bleibt noch die Frage offen, was es mit den roten Stiefeln tatsächlich auf sich hat. Ob sie dem Weihnachtsmann gewidmet sind und das Weihnachtsgeschäft ankurbeln sollen? Das erfahrt ihr hier.