Mit einem Weekend Special wollen wir dieses erste Dezember-Wochenende einläuten. Einverstanden? Sie sind und waren Giganten der Musikgeschichte - Ben E. King, die Righteous Brothers und Solomon Burke. Gute zeitgenössische Filmemacher wissen um die Qualität ihrer Songs und haben ihnen via Soundtrack zu neuem Ruhm verholfen.
Stand by me, ein Song, der vielfach und wiederkehrend Furore machte.
Der Song ist ein US-amerikanischer Rhythm-&-Blues-Hit von Ben E. King aus dem Jahr 1961, der zu den frühen Übergangssongs zum Musikstil des Soul gehört...
... Ben E. King war der ehemalige Leadtenor der Vokalgruppe Drifters, die er zugunsten einer Solokarriere verlassen hatte. Seine letzte Aufnahmesession mit den Drifters vom 19. Mai 1960 erbrachte den Tophit Save the Last Dance For Me, der King nicht dazu bewegen konnte, bei den Drifters zu bleiben. Deshalb wurde für den 27. Oktober 1960 eine Aufnahmesession für ihn als Solist anberaumt.
Zusammen mit dem Orchester von Stanley Applebaum und der Besetzung Ernie Hayes (Piano), Al Caiola (Gitarre), Lloyd Trotman (Bass), Gary Chester (Schlagzeug), Phil Kraus (Percussion) mit dem Hintergrundchor von Elise Bretton, Lillian Clark und Myriam Workman wurden drei Titel eingespielt, doch bis zum geplanten Ende der Session war noch eine halbe Stunde Zeit. Die Produzenten Leiber/Stoller fragten King, ob er noch etwas spielen könnte, das in die Session einzubeziehen wäre. Er griff ein Stück auf, das die Drifters nicht aufnehmen wollten. Auf der Basis zweier Gospel-Titel hatte King Stand By Me verfasst, worin die Zuverlässigkeit der Liebe einer Frau eingefordert wird, was immer auch geschehen sollte. Hierzu improvisierten die Produzenten ein Arrangement, veränderten die Bassläufe und schürften die Unterseite der Basstrommel für ein kratzendes Geräusch auf. Die B-Seite On the Horizon wurde erst am 27. März 1961 mit völlig anderer Besetzung aufgenommen. Stand by Me gibt als Autoren Ben E. King und Elmo Glick an, wobei sich hinter letzterem Namen das Pseudonym für Leiber/Stoller verbarg. Die Zusammenarbeit dreier Autoren warf Fragen über die Anteile jedes Autors an der Komposition auf. (Quelle: Wikipedia)
Unchained Melody ist der Titel eines von Hy Zaret (Text) und Alex North (Musik) im Jahr 1955 komponierten Popsongs, von dem gleich vier Versionen den Status eines Millionensellers erreichten...
... Unchained Melody ist einer der wenigen Popsongs, der keine sofort identifizierbare Pointe („Nut“)enthält, bei dem der Songtitel im Text gar nicht vorkommt und der Titel für den Song keine Bedeutung besitzt.
Die Autorenschaft des Evergreens ist umstritten. Der das Urheberrecht verwaltende Musikverlag MPL Music Publishing hat im Jahr 1942 Hy Zaret (Text) und Alex North (Musik) als Autoren bei der ASCAP angemeldet. William Albert Stirrat (*5. November 1919, † 2. Juli 2004), gelernter Elektriker, beanspruchte seine angeblichen Autorenrechte erst im Jahr 1982 als Texter eines unveröffentlichten Werkes. Danach soll er den Text als 16-Jähriger im Jahr 1936 als Erinnerung an die Liebe zu einer jungen Frau namens Marie Louise „Cookie“ Pierece erdacht haben. Einem nicht verifizierten Zeitungsbericht zufolge habe er für den 1936 geschriebenen Songtext im Jahr 1941 Dokumente unterzeichnen müssen, die Komponist Alex North berechtigten, den Song in einem Film zu berücksichtigen. Erst 1979 sei Stirrat der amerikanischen Autoren-Gilde beigetreten. In der einzigen, von der Artikelverfasserin DeNicola stammenden Quelle sind jedoch einige Widersprüche aus dem Interview mit Stirrat enthalten. Es kann zwar sein, dass Stirrat als 16-Jähriger einen Songtext verfasst hat, doch taucht er entgegen seiner Behauptung nicht auf der Teilnehmerliste des Yaddo-Sommercamps auf, wo er den – ebenfalls nicht aufgelisteten – 26-jährigen Komponisten Alex North getroffen haben will. Der Film Unchained, in dem die Unchained Melodie erstmals vorkam, gelangte erst 14 Jahre nach der behaupteten Dokumentenunterzeichnng in die Kinos (in Deutschland unter dem Titel Escape – Die Flucht). (Quelle: Wikipedia)
Cry to me - ein Song aus der Feder von Solomon Burke, vielfach gecovert, unerreicht jedoch die Version des im Oktober 2010 verstorbenen Amerikaners.
Das älteste von insgesamt sieben Kindern begann schon sehr früh im Chor der Kirche seiner Großmutter zu singen und predigte bereits mit neun Jahren vor der dortigen Gemeinde, wo er als „Wonder Boy Preacher“ bekannt war. Mit zwölf Jahren reiste er in der Umgebung Philadelphias umher und trat als Gospel-Sänger auf. 1954 bekam Burke von seiner Großmutter zu Weihnachten eine Gitarre geschenkt. Als Folge dessen meldete er sich 1955 mit seiner Band, den Cavaliers, bei einer Talentshow an. Dort wurde die Frau eines berühmten Radio-DJs auf Burke aufmerksam und verschaffte ihm im Dezember 1955 einen Plattenvertrag bei Apollo Records in New York City, wo er sowohl geistliche als auch weltliche Musik aufnahm.
Die Platten floppten durchgehend alle, und Apollo konnte Burke nicht bezahlen, weshalb er schon bald nach Philadelphia zurückkehrte, wo er einige Zeit das Beerdigungsinstitut einer Tante leitete. Nach ein paar ebenfalls nicht erfolgreichen Aufnahmen bei Singular Records bekam Burke 1960 schließlich einen Vertrag bei Atlantic Records. Mit dem Country-Hit Just Out of Reach kam er im September 1961 erstmals in die US-Charts. Zwischen dem Aufnahmedatum 6. Dezember 1961 und der Aufnahmesession am 28. August 1964 war Bert Berns als Produzent für Burke zuständig. In diesem Zeitraum erschienen bei Atlantic Records insgesamt 13 Singles, darunter If You Need Me, das bis auf Platz 2 der Rhythm & Blues-Charts vordrang oder das temporeiche Everybody Needs Somebody to Love. Ironischerweise wurde die nächste Single ohne den Produzenten Berns, nämlich das im Februar 1965 veröffentlichte Got to Get You off My Mind, mit einer #1 in den R&B-Charts Burkes größter Hit. Bis 1969 konnte Burke diverse Songs in der Hitparade platzieren, darunter eine weitere Nr. 2 R&B-Platzierung Tonight’s the Night. Burke beeinflusste Sänger wie Mick Jagger, Rod Stewart und Tom Jones. 1965 tourte er erstmals durch Europa, und seine Konzerte waren meist sehr gut besucht.
(Quelle: Wikipedia)
Mit diesem Dreifach-Ohrenschmaus wünschen wir Euch einen in jeder Hinsicht guten Einstieg ins 2. Advent-Wochenende, mit alten und neuen Songs, mit Kerzenschein, Weihnachtsmarkt, Adventsstimmung und weihnachtlichen Vorbereitungen.