Mi
07
Dez
2011
Wenn man von einer Band liest, sie "entfaltet die Wirkung eines Glühweins: Er wärmt dich von Innen und lässt dich euphorisch zurück." (Quelle: Suedkurier.de), muss man dieser Tage besonders hellhörig werden. Wenn dem dann auch noch eine Empfehlung eines geschätzten Sofdy-Lesers bzw. -Lauschers vorausgeganngen ist, umso mehr.
Unser heutiger Sofdy heißt Hoppípolla und ist der bislang erfolgreichste Song der isländischen Formation Sigur Rós (das bedeutet übrigens "Sieg" und "Rose"), der wir bis dato nur flüchtig begegnet sind. Hoppípolla entstammt dem Album Takk... aus dem Jahr 2005, und sein Text setzt sich aus Isländisch und Kauderwelsch zusammen, wie wir für euch recherchiert haben.
Geläufig sein dürfte die isländische Band, deren Stilrichtung mit so Wörtern wie sphärisch klingend, melancholisch, Postrock, Shoegazing oder Ambient (sie selbst bezeichnen ihren Musikstil als Slo-Mo Rock, also Slow-Motion Rock) beschrieben wird, manch einem durch die 2007 erschienene DVD Heima, einer Mischung aus Aufnahmen ihrer vorjährigen Island-Tour und einer Dokumentation Islands. Puh, langer Satz. Seitdem haben Sigur Rós jedenfalls über zwei Millionen Alben weltweit verkauft. Zeit also, dass wir sie alle kennen lernen.
Zumal vor wenigen Wochen ihr Live-Album bzw. ihre Live-DVD Inni erschienen ist. Hier der Trailer dazu:
Die Rezensionen dazu auf Amazon fallen unterschiedlich, wenn auch tendentiell sehr positiv aus, und sind eine durchaus empfehlenswerte Lektüre. Dazu hier entlang, bitteschön. So Aussagen wie" ...dafür wurde HiFi erfunden!" machen jedenfalls neugierig.
Wir hoffen, euch mit dem heutigen Sofdy die Welt von Sigur Rós ein wenig näher gebracht zu haben. Wir haben es jedenfalls sehr genossen, die Isländer ein wenig besser kennen zu lernen. Ihr hoffentlich auch. Und abschließend ein dickes Dankeschön an Timo für die Empfehlung.