Do
15
Dez
2011
Da sind uns die Schlagzeilen rund um Alec Baldwin in den vergangenen Tagen so oft begegnet, dass wir dem Ganzen gestern mal nachgegangen sind. Dabei herausgefunden haben wir, dass es eigentlich um einen vergleichsweise kleinen Vorfall geht. Man könnte auch sagen: kleines Wort, große Wirkung - und das auch, wenn man es nicht ausspricht.
Die Rede ist vom kleinen Wörtchen "Sorry". Schon Elton John wusste vor 25 Jahren, dass es manchmal schwer über die Lippen zu bekommen ist: Sorry Seems To Be The Hardest Word. Während es bei ihm aber um nichts Geringeres als Liebe ging, geht es bei besagtem Vorfall um einen kleine Streit zwischen Baldwin und einer amerikanischen Fluggesellschaft:
Am Dienstag musste der Hollywoodstar ein schon startbereites Flugzeug in Los Angeles wieder verlassen, weil ihn die Crew nicht mehr mitnehmen wollte.
Der Grund: Der 53-Jährige hatte auf seinem Mobiltelefon rumgespielt - obwohl Stewardessen ihn ermahnt hatten.
(Quelle: Sueddeutsche.de)
Seitdem schaukeln sich die Dinge zwischen beiden Parteien hoch. Die Fluggesellschaft ist verärgert und weit davon entfernt, sich bei Baldwin zu entschuldigen, der sich zu unrecht des Flugzeuges verwiesen fühlt, wie er in seinem Blog ausführlich schildert.
Und so hat der Schauspieler die Sache vor ein paar Tagen selbst in die Hand genommen und sich in der amerikanischen Sendung Saturday Night Live als Pilot der Fluggesellschaft verkleidet bei sich selbst entschuldigt.
Das fanden wir lustig und zumindest als Aufhänger tauglich genug, um Elton auf den Sofdy-Plan zu rufen. Dass wir uns für das Original entschieden haben, und nicht für eine der späteren Versionen, war übrigens eine bewusste Entscheidung. Weniger ist manchmal mehr, wie in diesem Fall Johns Klavierspiel. Und: Original ist Original. Das gilt für unseren heutigen Sofdy wohl ebenso wie für Baldwin.