Wenn es eine offizielle Zeit für Wunder gibt, dann ist es wohl die Weihnachtszeit. In dieser Sternenstaubphase des Jahres sollte man sich über nichts wundern, was so an Außergewöhnlichem geschieht. Was die rein menschlichen Belange angeht, so wundern wir uns schon, darüber zum Beispiel, wie sich ein Weihnachtsschmaus mit fetter Weihnachtsgans überhaupt verdauen lässt, und wenn dann noch einige Weihnachtsgenussübertreiber als Dessert Schokoladenfondue kredenzen, dann haut's uns glatt aus den Schuhen. So geschehen anno Domini 2009. Seither zeigen wir uns übertrieben bemüht, die weihnachtliche Nachspeise als Light-Version anzubieten, und das wiederum ist alles andere als leicht. Der Versuch ist bei uns in diesem Jahr über etwas Ähnliches wie einen sogenannten "roten Engel" gestolpert.
Aus den Erfahrungen zu lernen, das ist eine gute Idee des Lebens. Damit Ihr nicht ähnliche Schokoladen-Bauchschmerzen bekommen müsst, wie wir sie erleben mussten, bieten wir Euch heute als nachweihnachtliches Dessert eine besonders gut bekömmliche Schokolade an, eine heiße nämlich. Das Rezept hat besonders in den 70er Jahren viele Anhänger gefunden, ist aber auch heute noch als durchaus schmackhaft erlebbar.
Der internationale Durchbruch gelang 1974 mit dem Titel Emma, der Geschichte einer hoffnungsvollen Jung-Mimin, die trotz aller Talente nicht nach oben kommt und deshalb Selbstmord begeht. Dieser Titel erreichte in den USA Platz 8 und wurde später auch mehrfach von anderen Bands nachgesungen (u. a. von den Sisters of Mercy und Urge Overkill). Geprägt wurde die Gruppe durch ihren charismatischen, kahlköpfigen Sänger Errol Brown. Doch obwohl die Gruppe mit Titeln wie You Sexy Thing (war 1987 wieder in den Charts in GB und D ), Every 1's a Winner, So you win again und No doubt about it eine Vielzahl, oft selbst geschriebener, zumeist von Mickie Most produzierter Hits hatten, erreichte sie in Deutschland nie den Status zeitgenössischer Gruppen wie ABBA, Boney M. oder Smokie, die sich allesamt medial besser verkaufen ließen. In den 70er Jahren gab es nur drei Interpreten, die in jedem Jahr Chart-Platzierungen in Großbritannien aufweisen konnten: Diana Ross, Elvis Presley und Hot Chocolate.
Hot Chocolate war maßgeblich an der Entwicklung des Disco-Sounds beteiligt.
1981 auf der Höhe ihres Erfolges spielte Hot Chocolate auch auf der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana. (Quelle: Wikipedia)
Ob mit - heißer - Schokolade, mit sahnigen Engel-Desserts oder anderen Leckereien - diese Tage "zwischen den Jahren" sind einfach dazu angetan, das Leben zu genießen. Grau in Grau, wenn wir aus dem Fenster schauen, da wollen wir doch auf gemeinsame Genüsse bauen...
Und was die Sorge um neu sich hinzugesellende Kilos betrifft - wir hörten letztens jemanden sagen: "Wir nehmen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten." Also - genießen wir es!