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Sa

31

Dez

2011

31/12/2011 - Frida Gold: Wovon sollen wir träumen?

Wovon sollen, wovon wollen wir träumen - welche Wünsche, Visionen, Träume haben wir für das Neue Jahr, für unser neues Jahr?

Es ist so weit. Heute ist also der letzte Tag des Jahres. Schon wieder ein Jahr um. Diese Endphase des Jahres ist nicht unbedingt die verheißungsvollste Zeit des Jahres. In den Regionen, wo Schnee liegt, wird wenigstens im Äußeren die Endzeitstimmung aufgehellt. Andernorts, wo es trüb und trüber nicht sein kann, da werden die nächtlichen Leuchtfeuer für Erhellung sorgen. Ist der Januar erst einmal da, geht es aufwarts, und wir können den Frühling erahnen. Zugegeben, das ist jetzt noch ein bisschen weit her geholt. Aber es ist ja auch wichtig, sich auf etwas zu freuen, sich Ziele zu setzen. Damit sind wir wieder beim heutigen Sofdy-Thema.

 

Also, wie steht's um Eure Träume, um Eure Vorsätze für 2012?

Mit ihrer musikalischen Frage danach hat die deutsche Band Frida Gold in diesem auslaufenden Jahr Furore gemacht.

Frida Gold ist eine deutsche Band aus Hattingen im Ruhrgebiet. Der Bandname kam durch das Lied Frida von Axel Bosse zustande. Später kam „Gold" noch dazu, da die Band gerne einen Doppelnamen haben wollte und Gold als Assoziationen „wertig, warm, strahlend, nicht kopierbar und rein" mit sich bringe. Die Band steht bei Warner Music unter Vertrag und macht Popmusik mit deutschen Texten. Die Lieder werden vor allem von der Sängerin Alina Süggeler und dem Bassisten Andi Weizel geschrieben.

Live wird die Band von dem Musiker Andre Pittelkau begleitet, welcher neben seiner Funktion als unabhängiger Songwriter sowohl Keyboard als auch verschiedene Percussion-Instrumente auf der Bühne übernimmt...

... 2010 hatte die Band unter anderem Liveauftritte bei MTV Campus Invasion und Bochum Total. Außerdem absolvierten Frida Gold ab November 2010 in fünf deutschen Städten die eigene Zeig mir wie du tanzt–Clubtour und war im Vorprogramm von Revolverheld zu sehen, bis die Tour kurz vor Weihnachten aufgrund von Stimmbandproblemen von Süggeler abgebrochen werden musste. Im Dezember 2010 wurde exklusiv im iTunes Store das Lied Verständlich sein als digitaler Download veröffentlicht.

Frida Gold traten im März 2011 im Vorprogramm der Aphrodite - Les Folies Tour 2011-Tour von Kylie Minogue auf. Eine weitere Single mit dem Namen Wovon sollen wir träumen erschien am 1. April 2011. Das Album Juwel erschien zwei Wochen später am 15. April 2011. Am 23. September 2011 erschien mit Unsere Liebe ist aus Gold eine vierte Single aus dem Album Juwel. Mit diesem Lied nahmen Frida Gold für Nordrhein-Westfalen am 29. September 2011 am Bundesvision Song Contest 2011 in Köln teil. Dort belegte die Band mit 76 erhaltenen Punkten den siebten Platz.  (Quelle: Wikipedia)

 

Wir wünschen Euch einen richtig guten Rutsch in ein großartiges Neues Jahr, in dem sich viele Eurer Wünsche und Träume erfüllen.

 

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Fr

30

Dez

2011

30/12/2011 - Jethro Tull: Locomotive Breath

Wenn sich ein Jahr mit einer Lokomotive vergleichen lässt, dann gibt diese Lok 2011 jetzt noch einmal so richtig Gas oder besser Dampf, zumeist jedoch mit Regen und gaaaaanz allmählich mit winterlichem Schnee, bevor sie ihre Fahrt beendet. Wer könnte das sinnbildgemäß besser musikalisch veranschaulichen als Jethro Tull? Die fünfköpfige britische Band, die seit 1967 um Frontmann Ian Anderson rockig unterwegs ist, hatte mit unserem heutigen Sofdy 1971 ihren größten Erfolg.

 

Heute wird eines der Gründungsmitglieder 65. Clive Bunker war bis 1971 Schlagzeuger in der Band, die als einzige Band eine Querflöte in den Mittelpunkt ihrer Kompositionen stellt, wo andere Bands die E-Gitarre einsetzen, und das mit sehr großem Erfolg. Herzlichen Glückwunsch, Clive Bunker!

 

Clive Bunker gründete 1968 gemeinsam mit Ian Anderson, Mick Abrahams und Glenn Cornick die Band Jethro Tull.

Vorher bediente er das Schlagzeug bei diversen Bands (The Warriors, McGregor´s Engine). Nach etlichen Auftritten im Londoner Marquee Club wurde Jethro Tull 1968 beim Sunbury Jazz and Blues Festival einem größeren Publikum bekannt. Das erste Album This Was stieg in die Charts ein. Es folgten diverse US-Tourneen, und das nächste Album Stand Up war vor allem in den USA erfolgreich. Mit Benefit konnten Jethro Tull an den Erfolg anknüpfen. In Deutschland wurden sie durch Auftritte im Beatclub und einem Vorläufer des Rockpalast bekannt. Eine erste Tournee folgte 1970, bei der für die Jahrhunderthalle Höchst in Frankfurt am Main zu viele Tickets verkauft wurden, sodass etliche Fans nicht hineinkamen und ihren Unmut durch die Zerstörung der Glasfront kundtaten. Nach den Aufnahmen des erfolgreichsten Jethro-Tull-Albums Aqualung verließ Clive Bunker die Band aus privaten Gründen. Danach war er festes Mitglied in diversen Bands:

Jude, Aviator, Blodwyn Pig, Manfred Mann’s Earth Band, Poormouth, Uli Jon Roth, Solstice, Vikki Clayton, Jerry Donahue and Clive Bunker Band, Anna Ryder und Wild Turkey.

Als Sessionmusiker arbeitete er u.a. mit:

Gordon Giltrap, Jack Bruce, Glenn Hughes, Steve Hillage, Santino de Bartolo, Steve Howe und Linda Lewis.

Sein Soloalbum Awakening erschien 1998.

Aktuell ist er festes Bandmitglied bei "The Gathering Of...", eine Band, in der sich etliche namhafte Musiker zusammengefunden haben: Clive Bunker, Jerry Donahue, Ray Jackson, Doug Morter, Rick Kemp und Kristina Donahue.  (Quelle: Wikipedia)

 

Nichts spricht also dagegen, nochmal so richtig Fahrt aufzunehmen, bevor wir uns von 2011 verabschieden. Womit, das bleibt natürlich jedem Einzelnen überlassen. Vielleicht wagt Ihr Euch in die Höhen, um auf Skiern oder auf dem Board die Schneepisten unsicher zu machen, oder Ihr zieht Euch mit Vollgas zurück in eine einsame Hütte, wo Ihr unter sternenklarem Himmel das neue Jahr begrüßt... Wie auch immer - auf einen guten Jahresausklang und einen noch besseren Neubeginn!

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Do

29

Dez

2011

29/12/2011 - Madonna: Time Goes By So Slowly, Hung Up

"Kinder, wie die Zeit vergeht!" Dieser Ausspruch, als Kind oft gehört und davon gelangweilt, entfleucht uns wahrscheinlich im Erwachsenenstadium öfter, als uns bewusst ist, zumindest können wir davon ausgehen, dass wir es denken.

 

So ist es uns in der Redaktion ergangen, als wir lasen, dass es genau 25 Jahre her ist, dass die letzte Folge von "Ich heirate eine Familie" als Erstausstrahlung zu sehen war. Für diejenigen, die sich nicht im ersten Anlauf an die Titelmelodie erinnern, gibt's hier eine kleine akustische Nachhilfe...

 

Ganz das Gegenteil behauptet Madonna im heutigen Sofdy. Na ja, alles also eine Sache der Perspektive. Grund genug für uns heute, den Hit der "Pop-Ikone" aus dem Jahre 2005 auszukramen.

 

Madonna hat nicht das Stimmvolumen von Sängerinnen wie beispielsweise Whitney Houston oder Mariah Carey, weshalb die Presse sie schon einmal mit einer „Minnie Mouse auf Helium“ verglich.

Madonna schreibt ihre Lieder meist selbst, in Zusammenarbeit mit den angesehensten Produzenten der Musikszene. Dabei hat sie sehr genaue Vorstellungen, wie ein Lied oder das ganze Album klingen soll. Bei den meisten ihrer Songs ist Madonna für die Liedtexte zuständig. So waren der Tod ihrer Mutter, ihre Familie, ihre Selbstreflexion, ihre Freude an Tanz, Party und Musik, sowie Sexualität Themen ihrer Songs.

Erstmals seit 1994 arbeitete Madonna für die Aufnahmen zu ihrem Album Hard Candy wieder nur mit amerikanischen Produzenten zusammen. Nun zeichneten Timbaland und Justin Timberlake für die Produktion verantwortlich. Die Musik auf dem Album ist deutlicher denn je dem aktuellen Zeitgeist angepasst und enthält erneut eingängigen Pop mit starkem R&B- sowie Hip-Hop-Einfluss. Es ist offensichtlich, dass Madonna versucht, wieder stärker den amerikanischen Markt zu bedienen, da dort die Albenverkäufe seit dem Jahr 2003 stark gelitten haben.

Alle Madonna-Platten der 1980er und 1990er Jahre entstanden in den USA; seit dem Jahr 2000 wurden Madonnas Alben in London aufgenommen, da die britische Hauptstadt zu ihrem Lebensmittelpunkt wurde.  (Quelle: Wikipedia)

 

Ob Ihr das Gefühl habt, dass die Zeit langsam oder schnell vergeht - das Jahr 2011 neigt sich unerbittlich dem Ende zu. Der Countdown läuft.... Vorsätze schon gefasst für 2012?

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Mi

28

Dez

2011

28/12/2011 - India.Arie: Gift of Acceptance

Über die zurückliegenden Weihnachtsfeiertage ging es wohl auch viel um das Annehmen von Geschenken. Bei unserem heutigen Sofdy geht es jedoch nicht um eben dieses "Acceptance of Gifts", sondern um das Gift of Acceptance, also das Geschenk des Annehmens, der Toleranz.

 

We all want the same things from life,

We want peace, love and prosperity.

But can we give up our need to be right?

Give the world a present, give the gift of your acceptance.

Give the world a present, give the gift of your acceptance.

 

Völkerverständigung kann so einfach sein und so schön klingen. Kaum verwunderlich, dass Sängerin India.Arie 2010 gebeten wurde, an der Seite des israelischen Musikers Idan Raichel mit unserem heutigen Sofdy im Rahmen der Verleihung des Friedensnobelpreis aufzutreten. Der Song entstammt dem Album Open Door, dessen Veröffentlichungstermin zwar noch nicht bekannt ist, aber offenbar bevorsteht und eine äußerst interessante Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern darstellt, wie hier zu sehen ist:

Zum Werdegang von India.Arie, angefangen beim Debütalbum bis in zum gewonnenen Grammy:

 

2001 erschien India.Aries Debütalbum, Acoustic Soul. Die Lieder, alle Eigenkompositionen, zeigen vor allem Einflüsse aus Soul und Blues, aber auch Hip-Hop. Sie befindet sich damit in der neuen Tradition des Nu Soul, der seit den 1990er Jahren durch Künstler wie D’Angelo oder Erykah Badu populär gemacht wurde und neben ihr auch Musiker wie Alicia Keys, Angie Stone, Jill Scott und Musiq hervorbrachte. In den USA erreicht Acoustic Soul doppelten Platin-Status (mehr als zwei Mal eine Million verkaufter CD/LPs) und wurde für sieben Grammys nominiert. Dabei gelang es ihr mit durchaus anspruchsvollen Texten und auch ohne das ansonsten übliche Spiel mit dem Sex-Appeal weiblicher Künstlerinnen (Don’t need your silicone, I prefer my own. What God gave me is just fine), ein großes Publikum zu erreichen. Sie spielte 2001 auch als Opening Act bei der USA-Tournee von Sade.

2002 folgte das zweite Album, Voyage to India, an dem sie auch als Co-Produzentin neben Kedar Massenburg (Präsident von Motown Records und bereits Produzent ihres ersten Albums) mitarbeitete. Bei den Grammy Awards 2003 gewann sie für das Album den Grammy in den Kategorie „Bestes R&B Album“ und für Little Things in der Kategorie „Bester Urban/Alternative Song“. Musikalisch steht auch ihr zweites Album in der Tradition von Soul, Blues und Hip-Hop. Die Texte entsprechen ihrem Selbstverständnis als Singer-Songwriter, wie es eben auch in Blues und Hip-Hop zu finden ist: dem Ausdruck persönlicher Gedanken, Gefühle und Alltagserfahrungen, von persönlichen Beziehungen über den Rassismus, den Afroamerikaner erlitten und immer noch zu ertragen haben, bis hin zu einer tiefen Spiritualität. 2010 holte Herbie Hancock India.Arie, um neben Pink und Seal den Titelsong seines Imagine Projects zu interpretieren - Imagine von John Lennon.

 

[Quelle: Wikipedia]

 

Heute heißt es bei uns also: Sofdy-Vorhang auf für India.Arie!

 

Man könnte auch sagen: Arie mal ganz anders - aber eben auch wunderschön.

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Di

27

Dez

2011

27/12/2011 - Hot Chocolate: I Believe In Miracles (You Sexy Thing)

Wenn es eine offizielle Zeit für Wunder gibt, dann ist es wohl die Weihnachtszeit. In dieser Sternenstaubphase des Jahres sollte man sich über nichts wundern, was so an Außergewöhnlichem geschieht. Was die rein menschlichen Belange angeht, so wundern wir uns schon, darüber zum Beispiel, wie sich ein Weihnachtsschmaus mit fetter Weihnachtsgans überhaupt verdauen lässt, und wenn dann noch einige Weihnachtsgenussübertreiber als Dessert Schokoladenfondue kredenzen, dann haut's uns glatt aus den Schuhen. So geschehen anno Domini 2009. Seither zeigen wir uns übertrieben bemüht, die weihnachtliche Nachspeise als Light-Version anzubieten, und das wiederum ist alles andere als leicht. Der Versuch ist bei uns in diesem Jahr über etwas Ähnliches wie einen sogenannten "roten Engel" gestolpert. 

 

Aus den Erfahrungen zu lernen, das ist eine gute Idee des Lebens. Damit Ihr nicht ähnliche Schokoladen-Bauchschmerzen bekommen müsst, wie wir sie erleben mussten, bieten wir Euch heute als nachweihnachtliches Dessert eine besonders gut bekömmliche Schokolade an, eine heiße nämlich. Das Rezept hat besonders in den 70er Jahren viele Anhänger gefunden, ist aber auch heute noch als durchaus schmackhaft erlebbar.

 

Der internationale Durchbruch gelang 1974 mit dem Titel Emma, der Geschichte einer hoffnungsvollen Jung-Mimin, die trotz aller Talente nicht nach oben kommt und deshalb Selbstmord begeht. Dieser Titel erreichte in den USA Platz 8 und wurde später auch mehrfach von anderen Bands nachgesungen (u. a. von den Sisters of Mercy und Urge Overkill). Geprägt wurde die Gruppe durch ihren charismatischen, kahlköpfigen Sänger Errol Brown. Doch obwohl die Gruppe mit Titeln wie You Sexy Thing (war 1987 wieder in den Charts in GB und D ), Every 1's a Winner, So you win again und No doubt about it eine Vielzahl, oft selbst geschriebener, zumeist von Mickie Most produzierter Hits hatten, erreichte sie in Deutschland nie den Status zeitgenössischer Gruppen wie ABBA, Boney M. oder Smokie, die sich allesamt medial besser verkaufen ließen. In den 70er Jahren gab es nur drei Interpreten, die in jedem Jahr Chart-Platzierungen in Großbritannien aufweisen konnten: Diana Ross, Elvis Presley und Hot Chocolate.

Hot Chocolate war maßgeblich an der Entwicklung des Disco-Sounds beteiligt.

1981 auf der Höhe ihres Erfolges spielte Hot Chocolate auch auf der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana.   (Quelle: Wikipedia)

 

Ob mit - heißer - Schokolade, mit sahnigen Engel-Desserts oder anderen Leckereien - diese Tage "zwischen den Jahren" sind einfach dazu angetan, das Leben zu genießen. Grau in Grau, wenn wir aus dem Fenster schauen, da wollen wir doch auf gemeinsame Genüsse bauen...

Und was die Sorge um neu sich hinzugesellende Kilos betrifft - wir hörten letztens jemanden sagen: "Wir nehmen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten." Also - genießen wir es!

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Mo

26

Dez

2011

26/12/2011 - John Mayer & John Scofield: I Don't Need No Doctor

In mancher Familie, so wird gemunkelt, wird an Weihnachten gegessen, bis der Notarzt kommt. Oder so ähnlich. Eine solche Formulierung - übertrieben, auch am 2. Weihnachtsfeiertag, also dem Ende des Essens- und Geschenkemarathons? Mag sein, aber ist eine solche Einleitung nicht die fantastische Anmoderation für unseren heutigen Sofdy?

I Don't Need No Doctor, der Überzeugung sind jedenfalls John Mayer und dessen Vornamensvetter und heutiges Geburtstagskind John Scofield, der heute neben Weihnachten seinen 60. Geburtstag feiert.

Ihr kennt John Scofield nicht oder könnt seinen Namen nicht so recht einordnen? Er ist kurz gesagt Jazz-Gitarrist und Komponist. Aber lasst uns euch noch ein paar Namen derer, mit denen Scofield bis dato zusammen gearbeitet hat und die in seinem Werdegang aufleuchten, dazuliefern, damit ihr eine Ahnung davon bekommt, mit wem ihr es heute zu tun habt:

Chet Baker, Billy Cobham/George Duke-Band, Charles Mingus, Herbie Hancock, Chick Corea, Joe Henderson , 1992), Pat Metheny, Miles Davis u. v. m.

Nach dem Urteil des Jazz-Journalisten Richard Cook zählt er mit Bill Frisell und Pat Metheny zu den bedeutendsten und einflussreichsten Jazzgitarristen seit Wes Montgomery, verrät uns Wikipedia.


Man könnte also sagen, Scofield gehört zu den Rosinen im Jazz-Weihnachtsstollen - wenn man Rosinen und Weihnachtsstollen mag. Ihr seht, wir picken für euch die Rosinen heraus. Ob Ihr nun Stollen-Fan seid, Sofdy-Fan, Jazz-Fan or whatever - die heutige Rosine wird Euch schmecken. Genießt die restlichen weihnachtlichen Stunden, Events, Happenings, Genüsse...

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So

25

Dez

2011

25/12/2011 - Jeff Beck / Rod Stewart: People Get Ready

Überrascht zu werden, das ist was Großartiges, oder? Wir reden hier natürlich von angenehmen Überraschungen. Wenn eine so gut gelingt, wie im Video-Clip zu unserem heutigen Sofdy zu sehen, dann erzeugt das in der Tat weihnachtliche Stimmung.

 

Wir wünschen Euch, dass Ihr ähnliche Überraschungen an diesen Weihnachtstagen erlebt habt oder noch erleben werdet. Vielleicht kommen Verwandte Euch besuchen, mit denen Ihr überhaupt nicht gerechnet habt, oder eine weihnachtliche Veranstaltung, die Ihr vielleicht als leicht pflichtgemäß angehaucht erwartet habt, verläuft überraschend harmonisch und fröhlich.Grund zur Freude - Weihnachten eben.

 

Jeff Beck ist auch auf dem Sofdy-Terrain kein Unbekannter. Er hat uns bereits mit seinem

"Somewhere Over The Rainbow" im Sommer 2010 beeindruckt. Ebenfalls beeindruckend beim heutigen Auftritt von Beck und Stewart der große Respekt, den die beiden Musiker, die mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte geschrieben haben, einander zollen. Die Überraschung scheint Rod Stewart gelungen. Jeff Beck kann es bis zum Schluss nicht fassen, was er gerade auf der Bühne erlebt hat.

Jeff Beck hatte nie solche Erfolge gefeiert wie Eric Clapton oder Jimmy Page, dennoch gilt er mit seinen musikalischen Visionen zwischen Jazz-Rock bzw. Fusionmusik (z. B. auf Wired und auf There and Back, feat. Simon Phillips), Psychedelic und Progressive Guitar Music als eine ebenso bestimmende Kraft der Rockmusik. Für seine Rockinstrumentals wurde er bislang sechsmal mit einem Grammy Award ausgezeichnet: 1986 für Escape, 1990 für Jeff Beck's Guitar Shop mit Terry Bozzio und Tony Hymas, 2002 für Dirty Mind, 2004 für Plan B, 2010 für A Day in the Life und 2011 für Nessun dorma.

Beck spielt fast ausschließlich Fender Stratocaster-Gitarren, von denen er mehrere besitzt. Fender hat ihm zu Ehren ein „Signature“-Stratocaster-Modell gewidmet, welches über den Custom Shop vertrieben wird. Das Modell ist nicht immer erhältlich. Gibson hat wiederum vor kurzem ein Jeff-Beck-Modell einer Les Paul vorgestellt. Die Farbe ist originalgetreu „Oxblood“. Eine weit verbreitete Annahme ist, dass die Firma Seymour Duncan seit den 70er Jahren serienmäßig einen Humbucker der den Namen von Jeff Beck trägt (Artikel-Nr. SH-4 im Sortiment), anfertigt. Dies ist jedoch falsch. Die Bezeichnung "JB" steht nämlich für "Jazz/Blues" anstelle von "Jeff Beck".

Beck spielt fast ausschließlich mit den Fingern und benutzt nur sehr selten ein Plektrum (nur für besonders schnelle Soliläufe). Ebenso charakteristisch für sein Spiel ist seit den 1990er Jahren das extensive Nutzen des Tremolo-Hebels sowie des Volumen- und des Klangreglers seiner Gitarre...

... Mit seinem von Gavin Sutherland übernommenen Titel Sailing, der sich 1975 17 Wochen in den bundesdeutschen Charts hielt, schaffte Stewart auch in Deutschland den Durchbruch.

1983 wurde der Titel Baby Jane Nummer eins in Deutschland und erhielt eine Goldene Schallplatte. Die von Trevor Horn produzierte Version Stewarts von Downtown Train bescherte dem Verfasser des Stücks, Tom Waits, 1990 Tantiemen-Einnahmen, die dieser mit dem Original nicht annähernd erzielte. Ebenso verwendete Stewart von Tom Waits Tom Traubert’s Blues (Waltzing Matilda) und machte daraus einen Welthit. Erst 1991 konnte er sich mit dem Album Vagabond Heart wieder auf seine alten Qualitäten besinnen. 1993 erschien eine MTV-Unplugged-Aufzeichnung von Stewart. 1994 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[3]

2002 veröffentlichte Stewart eine Sammlung mit Jazz-Standards unter dem Titel It Had To Be You - The Great American Songbook. Nach dem Erfolg des Albums und mehrfacher Platinauszeichnung veröffentlichte er vier Nachfolgealben mit diesem Material; insgesamt wurden die „Great American Songbook“-Alben weltweit mehr als 17 Millionen mal verkauft.

In der New Year Honours List 2007 wurde die Ernennung zum Commander of the Order of the British Empire wegen seiner Verdienste um die Musik bekanntgegeben. An seinen Namen kann er den Namenszusatz CBE anfügen.

Im Jahr 2010 beteiligte sich Rod Stewart an dem Benefiz-Projekt Helping Haiti von Simon Cowell (Quelle: Wikipedia)

 

Weiterhin schööööne Weihnachten! Lasst Euch einfach überraschen. Manchmal wird es viel schöner, als vorher zu vermuten war...

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Sa

24

Dez

2011

24/12/2011 - Michael Bublé: Christmas

Heute, Kinder, wird's was geben! Neben Familienangehörigen und Freunden aus Nah und Fern und jeder Menge leckerem Essen darf natürlich auch der Sofdy unter'm Weihnachtsbaum nicht fehlen. Mit Schleife drum, wenn ihr so wollt.

 

Schon seit Wochen, so ist immer wieder zu lesen gewesen, bestimmt Michael Bublé mit seinem Weihnachtsalbum Christmas die Charts in verschiedenen Ländern. Es war also eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir ihn auch bei uns ins Programm nehmen. Nun wird ihm gar die Ehre zuteil, uns am heutigen Heilig Abend zu beglücken.

 

Zu der Frage der Tauglichkeit und Notwendigkeit von Weihnachtsalben im Allgemeinen hatten wir uns ja schon vor ein paar Tagen geäußert, als wir euch Smith & Burrows mit When The Thames Froze im Programm präsentierten.

 

Heute geht's uns einfach und völlig unkritisch um den passenden Sountrack, bei dem euch warm ums Herz wird. Und der darf ruhig ein wenig kitschig und klischeehaft ausfallen, wie im Falle unseres heutigen Sofdys Christmas. Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr, und man sollte die Feste so feiern, wie sie fallen.

 

Apropos feste: Wir wünschen euch ganz feste, dass ihr einen wunderschönen Abend und ganz wunderbare Feiertage erlebt - wo auch immer, mit wem auch immer und wie auch immer. Mögen die Geschenke Gefallen finden, möge die Verwandtschaft nett zu euch sein und möge das Essen munden.

 

Es wünscht euch die ganze Sofdy-Redaktion:

Fröööhliche Weihnachten!

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Fr

23

Dez

2011

23/12/2011 - Lou Reed & Various Artists: A Perfect Day

Was gehört zu einem perfekten Tag? Gute Nachrichten zum Beispiel. Die gibt es, allen Unkenrufen zum Trotz, auch wenn sie unter den vielen negativen Meldungen manchmal unterzugehen scheinen. Ob zu den guten Nachrichten auch gehört, dass "Momo" alias Radost Bokel demnächst im Dschungelcamp mitmacht, bleibt dem Urteil eines jeden Einzelnen überlassen.

 

Anderes dürfte allgemeingültig als gute Nachricht betrachtet werden - dass zum Beispiel das Spekulieren und Diskutieren um Wulffs Kredit für sein Eigenheim jetzt ein Ende hat. Denn er hat offiziell Stellung bezogen.

 

Interessante Neuigkeiten gehören auch zu einem perfekten Tag, oder? Dann sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die Evolution bei kleinen Spinnen dafür gesorgt hat, dass sie ihr großes Gehirn im Körper untergebracht bekommen. Wie die Natur das hinbekommt, ist hier nachzulesen... Eine weitere gute Nachricht zum Jahresende haben wir in energiepolitischem Zusammenhang hier entdeckt...

 

Einen perfekten Tag kann ein Sofdy wie der heutige einleiten. Meint Ihr nicht auch? Der Countdown für Weihnachten läuft. Noch einmal schlafen, dann verzaubert der Weihnachtsbaum unsere Wohnzimmer und lässt nicht nur Kinderaugen strahlen.Also machen wir aus dem heutigen letzten Vorfreude-Tag schon mal einen perfekten... Lou Reed hilft uns dabei und alle anderen, die sich im heutigen Clip hinzugesellen.

 

Lou Reeds Themen waren für die Rockmusik ihrer Zeit weit voraus. Die populäre Musik erreichte Reed erst mit der Entstehung der Punkmusik Mitte und Ende der 70er Jahre, aber selbst dann waren seine Lieder einzigartig: entweder vom Feedback der Gitarre überlagert oder zart melodisch; Reed singt üblicherweise über das Beunruhigende bis Schäbige nicht nur innerhalb der etablierten Gesellschaft, sondern auch innerhalb der damaligen „Gegenkultur“ oder des „Undergrounds“. Walk on the Wild Side ist ein ironischer Gruß an die Außenseiter, Stricher und Transvestiten in Andy Warhols The Factory. Perfect Day wurde später in den Soundtrack des Films Trainspotting – Neue Helden aufgenommen. Themen, die Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Jean Genet behandelten, nahm Lou Reed auf und entwickelte sie weiter. Reed war immer eine starke Künstlerpersönlichkeit, die sich dem herrschenden Zeitgeist selten angepasst hat. .. (Quelle: Wikipedia)

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Do

22

Dez

2011

22/12/2011 - Crosby, Stills & Nash: Love The One You're With

Top oder Flop? An dieser Grundfrage der Popmusik sind schon viele verzweifelt. Forscher der Universität Bristol glauben nun, mit Mitteln der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens die Formel gefunden zu haben, wie Hits zu prophezeien sind. Doch das dachten vor ihnen schon viele andere.

 

...so beginnt der aktuelle Artikel auf Spiegel.de, der vom "Traum vom sicheren Hit" erzählt. Während wir an dieser Stelle den gesamten Artikel empfehlen möchten, hier noch ein weiterer Auszug daraus zur Erläuterung:

 

Vier Forscher der Universität Bristol stellten bei einem internationalen Workshop für Maschinelles Lernen und Musik in der spanischen Sierra Nevada ihre Methode vor, mit der sie vorauszusagen wagen, welche Songs es in die Top 5 der Charts schaffen werden und welche bloß in den unteren Regionen der Hitparaden, zwischen Platz 30 und 40, auftauchen werden.

Das Forscherteam unter der Leitung von Tijl de Bie untersuchte die britischen Top 40 der vergangenen 50 Jahre und ließ die Songs vom Computer auf 23 Eigenschaften abklopfen, simple wie etwa Tempo, Takt, Länge oder Lautstärke, aber auch die Komplexität der Harmonien und der Akkordfolgen und wie krachig er klingt. Die 23 unterschiedlich gewichteten Eigenschaften wurden bei neuen Songs dann mit früheren Hits abgeglichen.

 

Dem Artikel lässt sich entnehmen, wie erfolgversprechend oder auch nicht die Ergebisse des Forschungsteams tatsächlich einzuschätzen sind. Wir betrachten das Ganze mit einer gewissen Skepsis. Sehr interessant fanden wir indes die dazugehörige Website, und darauf vor allem die Rubrik "Hidden Gems". In dieser Rubrik geht es um Songs, die laut der ermittelten Logarithmen eigentlich Chartstümer hätten werden müssen, es aber aus einer Kombination von Gründen nicht wurden.

 

Unser heutiger Sofdy, ihr ahnt es schon, gehört zu diesen "Hidden Gems". Love The One You're With ist ein fetter Song aus dem Jahr 1970 und der Feder von Stephen Stills, dem auch wir mehr Erfolg vorhergesagt und gewünscht hätten, als ihm bislang trotz einer Vielfalt von Cover-Versionen zuteil geworden ist. Dennoch könnte man nicht behaupten, dass der Song unerfolgreich gewesen wäre. In den USA und wohl auch in den Kreisen von Funk-Fans auf der ganzen Welt ist die Nummer der legendären Formation Crosby, Stills and Nash (CSN) eine feste Hausnummer (mehr über die verschiedenen Cover-Versionen erfahrt ihr übrigens hier). Wer sich unseren Sofdy auf der musikalischen Zunge zergehen lässt, versteht schnell, warum.

 

Wir finden, ein äußerst würdiger Sofdy und von der Thematik her ebenfalls äußerst passend zum Fest der Liebe - Love The One You're With eben!

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Mi

21

Dez

2011

21/12/2011 - The Beach Boys: Good Vibrations

Er wäre heute 65 geworden - Carl Wilson von den Beach Boys. Das nehmen wir zum Anlass, die Good Vibrations, die uns alle in der Intensivphase vor Weihnachten beseelen, musikalisch zu benennen. Was haltet Ihr davon?

 

Good Vibrations war der zweite Millionenseller der Beach Boys, der die Nummer eins der Hitparade im Jahre 1966 erreichte und zu den am aufwendigsten produzierten Popsongs aller Zeiten gehört...


...Komponist Brian Wilson von den Beach Boys erinnert sich daran, dass seine Mutter in seiner Kindheit stets davon sprach, dass Hunde die von manchen Menschen ausgehenden schlechten Schwingungen („Bad vibrations“) erkennen könnten und deshalb bellen würden. Das war die Grundidee zum Titel, die ab Februar 1966 im Rahmen der Studioarbeiten zum Album Pet Sounds der Beach Boys sukzessive umgesetzt wurde...

...

The Beach Boys waren eine der weltweit erfolgreichsten Rock-Bands der 1960er und frühen 1970er Jahre. Sie wurden 1961 von den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, ihrem Cousin Mike Love und dem Schulfreund Alan Jardine im kalifornischen Hawthorne gegründet. Bis Mitte der 1960er Jahre verbuchte die Band mit Surfmusik zahlreiche Charterfolge. Den Beach Boys gelang es dabei, die Beatles nach Beginn der Beatlemania erstmals wieder von Platz eins der US-amerikanischen Charts zu verdrängen.

Besondere Merkmale ihrer Musik sind einprägsame Melodien und ein differenzierter, häufig vierstimmiger Chorsatz unter Verwendung teilweise ungewöhnlicher Harmoniefolgen. Ihre Texte beschworen anfänglich meist Teenagersehnsüchte nach einem hedonistisch orientierten und sorgenfreien Leben, thematisierten später aber auch ernsthafte und problematische Felder. Mit ihrem experimentellen Album Pet Sounds, das laut Fachzeitschriften wie Mojo und Rolling Stone zu den bedeutendsten Alben in der Geschichte der Rockmusik zählt, und den Arbeiten am Album Smile erneuerten sie teilweise die damaligen Strukturen der Rock- und Popmusik und erweiterten deren musikalische Ausdrucksmöglichkeiten.  (Quelle: Wikipedia)

 

Also lassen wir uns von guten Schwingungen weiter durch diese Weihnachtswoche tragen...

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Di

20

Dez

2011

20/20/2011 - Smith & Burrows: When The Thames Froze

Wenn ein Song mit "God damn" anfängt, ist das im ersten Moment vielleicht nicht sehr einladend bzw. sympathisch. Gesungen von zwei sympathischen Briten, die das in einem weihnachtlichen Kontext tun, sieht die Sache schon ein wenig anders aus.

 

God damn, this snow
Will I ever get where I wanna go
And so I skate, across the Thames
Hand in hand, with all my friends

 

Es geht um eine Weihnachts-CD, und zwar die des Gespanns Smith & Burrows. Bekannt ist der eine - Tom Smith - als Sänger der Editors, der andere - Andy Burrows - als Schlagzeuger von Razorlight. Zusammen haben sie in diesem Jahr das Album Funny Looking Angels herausgebracht, auf das wir gestern Vormittag im Morgenmagazin in der ARD aufmerksam wurden.

Den gleichnamigen Song könnt ihr euch in der ARD-Mediathek anhören und ansehen. Ein echter Ohrwurm, leider derzeit in Deutschland nicht auf Youtube zu finden.

 

Unser heutiger Sofdy When The Thames Froze hat es aber auch in sich, wenn man ihn nur kommen lässt. Denn ab ca. der Hälfte nimmt er Fahrt auf.

 

Die Produktbeschreibung auf Amazon fällt - wie ja eigentlich immer - sehr positiv aus; allerdings haben wir das Gefühl, dass sie trotz allem sehr zutreffend ist:

 

Tom Smith und Andy Burrows sind seit Jahren befreundet und hatten vor geraumer Zeit die Idee ein Album mit Weihnachtssongs aufzunehmen. Das Album bietet eine homogene Mischung aus klassischen Weihnachsliedern wie dem "Christmas Song", besinnlichen Coverversionen wie Yazoos "Only You" oder "Wonderful Life" von Black, als auch neue Songs der beiden Protagonisten, die das Album zu einer der schönsten Weihnachtsplatten der letzten Jahre machen. Vor allem die samtige Stimme des Editors Sängers lässt Gänsehautstimmung aufkommen und wird abgerundet durch eine feine Instrumentierung, wobei es Smith & Burrows gelingt, nicht in Kitsch zu verfallen, sondern eine hoch anspruchsvolle und durchweg toll klingende Platte vorzulegen. So lässt sich das Fest der Liebe gut an.

 

Bleibt noch die Frage, ob in der Fülle der Weihnachtsalben, mit denen auch in diesem Jahr wieder der Markt überschwemmt wurde, ein weiteres Album wirklich notwendig war. Die Antwort, die ein Rezensent dazu gibt, klingt folgendermaßen:

 

Die beiden Herren interpretieren nämlich glücklicherweise nicht zum xten mal die üblichen Weihnachtsklassiker. Vielmehr tummeln sich auf dem Album neben wirklich schönen weihnachtlichen Songs auch das ein oder andere Cover bekannter Hits. So zum Beispiel auch eine wundervolle Interpretation von Blacks Wonderful Life.

Das klare Highlight ist aber für mich When The Thames Froze, ein wunderschöner Song der zum größten Teil vom Piano und Smith wundervollen Bariton getragen wird.

Für mich ganz klar die Alternative zum üblichen Weihnachtsmainstream. Schön dass man mit dem Weihnachtsthema noch anders umgehen kann.

 

Wir können uns dem anschließen und haben gestern direkt zugegeschlagen, indem wir das Album gekauft haben. Mit einem solchen Soundtrack in der Hand freuen wir uns auf die Festtage.

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when the thames froze by Smith & Burrows on Grooveshark
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Mo

19

Dez

2011

19/12/2011 - Enya: May It Be (Lord of The Rings)

Einen sanften Einstieg in die Weihnachtswoche - den möchten wir Euch (an)bieten und hoffen, dass wir Euch mit Enya eine kleine Freude machen.

Zudem drängte sich uns bei der Recherche die Frage - wie auch einigen YouTube-Nutzern - auf, ob es wirklich sein kann, dass es schon 10 Jahre her ist, da wir in Scharen wegen "Herr der Ringe" in die Kinos geströmt sind. Ja, es stimmt. Der erste Teil lief 2001 an, und der Stoff auf Basis von Tolkiens Roman fesselte uns in drei Teilen bis 2003. Kommt es Euch auch noch nicht so lange vor?

 

Der Roman steht vor dem Hintergrund einer von Tolkien sein Leben lang entwickelten Fantasiewelt (Tolkiens Welt). Er erzählt die Geschichte eines Rings, mit dessen Vernichtung die böse Macht in Gestalt des dunklen Herrschers Sauron untergeht. Die Hauptfiguren sind vier Hobbits, die unfreiwillig in ein heroisches Abenteuer hineingezogen werden. Neben diesen spielen als Vertreter des Guten, Elben, Menschen des Nordens und Westens, Zwerge und Zauberer, sowie ihr boshafter Gegenspieler Sauron mit seinen Verbündeten den Orks, Trollen und Menschen des Ostens und Südens, eine wichtige Rolle.

Der Roman diente als Vorlage für zahlreiche Adaptionen, darunter eine sehr erfolgreiche neuseeländische oscarprämierte Verfilmung (2001–2003) unter der Regie von Peter Jackson. ..(Quelle: Wikipedia)

 

Only Time, welches im Spielfilm Sweet November zur musikalischen Untermalung einer Schlüsselszene verwendet wird, war zunächst wenig erfolgreich. Internationale Bekanntheit erlangte der Titel durch die Terroranschläge am 11. September 2001, als er als musikalische Untermalung unter die Fernsehübertragung gelegt wurde. Dadurch erreichte Only Time die Top 10 der US Billboard Charts, während das dazugehörige Album A Day Without Rain ebenfalls wieder in die Charts einstieg und bis auf Platz 2 kletterte. Auch in Deutschland löste dies erneute Nachfrage nach dem Titel aus, Only Time stieg direkt auf Platz 1 in die deutschen Singlecharts ein und nur wenige Wochen später belegte auch das Album A Day Without Rain die Spitze der Hitparade. Single und Album hatten jedoch in anderen wichtigen Märkten wie im Vereinigten Königreich, Frankreich oder Australien nicht annähernd diesen Erfolg. Enya erhielt 2001 den Echo für die erfolgreichste internationale Single auf dem deutschen Markt und eine weitere Nominierung für das erfolgreichste Album.

Im Januar 2002 veröffentlichte sie May It Be, den Titelsong des ersten Teils der Filmreihe „Der Herr der Ringe“. Während die Single in Großbritannien gerade eben die Top 50 erreichte, setzte sich ihre neue Popularität in Deutschland fort: May It Be wurde ihre zweite Single in Folge, die direkt auf Platz 1 der deutschen Singlecharts einstieg. May It Be wurde auch für einen Oscar nominiert. 2005 veröffentlichte Enya ihr Album Amarantine, auf dem zum ersten Mal eine von Roma Ryan entwickelte Sprache Loxian zum Einsatz kam.

Am 20. November 2009 erschien ihr neuestes Studioalbum The Very Best Of - eine persönlich von Enya ausgesuchte Compilation ihrer größten Erfolge.

Ihr Instrumentaltitel Boadicea wurde in zwei Nummer-eins-Hits als Sample prägnant eingesetzt: In Ready or Not von den Fugees (1996) und in I Don't Wanna Know von Mario Winans featuring P. Diddy und Enya. Außerdem wurde Boadicea auch für den Titel Secret Love von Magnetic Pulstar verwendet und ist im Soundtrack von Stephen Kings Schlafwandler zu hören.

Die Musikvideos von Enya weisen ausgeprägte Naturverbundenheit, einen starken Bezug zum Meer und ein antiquiert-romantisches Faible auf. So kleiden sich in einigen Videos (im besonderen jene, die in den 1980ern und Anfang der 1990er Jahre entstanden sind) Darsteller wie Enya selbst in einer Mode, wie sie zur viktorianischen Zeit üblich war. Generell weisen ihre Videos ein langsames Tempo, mitunter auch Zeitlupen-Effekte, auf.

(Quelle: Wikipedia)

 

Und nun eine entspannte Woche - denkt dran: Es weihnachtet!

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So

18

Dez

2011

18/12/2011 - Cat Stevens: Wild World

Politische Zinsen - der Begriff ist irgendwie neu in der Medienlandschaft. In den vergangenen Tagen wollten Meldungen nicht abreißen, in denen es genau darum geht. Wenn eine Kreditvergabe nach außen hin korrekt erscheint oder aussehen soll, so gibt es da noch immerhin die mittel- bis langfristigen Auswirkungen eines eigenartig anmutenden Deals, eben besagte politische Zinsen. Mehr darüber nachzulesen hier...

 

"It's hard to get by just upon a smile", singt Cat Stevens in seinem Song, den wir heute zum Sonntags-Sofdy gemacht haben. Ja, es ist schwierig, nur mit einem Lächeln durchzukommen. Manchmal sind hard facts gefordert in dieser wilden Welt.

 

Cat Stevens ist ein britisch-zypriotischer Sänger und Songwriter. Seit seiner Konversion zum Islam Ende 1977 heißt er Yusuf Islam, als Künstler nennt er sich Yusuf...

 

Im April 1970 erschien die Single Lady D’Arbanville, mit der er erstmals wieder die Top Ten in Großbritannien erreichte, und, wie auch mit dem Album Mona Bone Jakon (Mai 1970), deutliche musikalische Unterschiede zu seinen ersten beiden Alben aufzeigte. Mona Bone Jakon war eher Folkrock- und nicht rein Pop-orientiert und zeigte damit den künstlerischen Weg der beiden kommenden Alben auf.

Sein nächstes, ebenfalls 1970 (November) veröffentlichtes Album Tea for the Tillerman brachte den künstlerischen und kommerziellen Durchbruch. So befinden sich auf dem Album die Titel Where Do the Children Play, Hard-Headed Woman, Wild World sowie Father and Son, die über Jahre viele Radioeinsätze verzeichneten und Cat Stevens' Popularität vergrößerten.

1971 war Stevens für den Soundtrack des Films Harold und Maude verantwortlich, für den er zwei neue Lieder Don't Be Shy und If You Want to Sing Out, Sing Out komponierte, die erst 1984 (in Deutschland schon 1981) zu kaufen waren. Das Soundtrackalbum zu Harold und Maude erschien gar erst 36 Jahre später.

Im September 1971 kam das Album Teaser and the Firecat heraus, das wie sein Vorgänger viele bekannte Titel wie Tuesday’s Dead, The Wind, Rubylove, Moonshadow, Peace Train und Morning Has Broken enthält, mit denen Stevens seinen internationalen Erfolg festigte. Anschließend folgte eine Tournee durch die Vereinigten Staaten...

(Quelle: Wikipedia)

 

Wilde Welt, aufregende Krisen-, schwächelnder Euro-Zeiten, alles beeindruckt den vierten  Advent überhaupt nicht. Er zündet einfach die nächste Kerze an und bringt uns Weihnachten näher.

Angenehmes letztes Adventswochenende Euch allen und gute letzte Vorbereitungen für's Fest. Ob Regen, Orkan, Schnee oder Hagel - Weihnachten kommt bestimmt. Aber uffpasse: Wenn die fünfte Kerze brennt, dann habt Ihr Weihnachten verpennt.

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Sa

17

Dez

2011

17/12/2011 - Echt: Weinst Du?

Echtzeit - ein Begriff, der erst in jüngster Vergangenheit Einzug in unseren Sprachgebrauch gehalten hat. Ein junger kompetenter weiblicher Sofdy-Fan, die bei interessanten Produktionen für's öffentlich-rechtliche Fernsehen mitwirkt, hat uns auf Nachfrage erläutert, was den Unterschied ausmacht zwischen Live-Sendung, Live-Aufzeichnung und einer Echtzeit-Ausstrahlung, wie es sie zum Beispiel in Deutschland in der Serie "Allein gegen die Zeit" gibt.

 

Das Beispiel, anhand dessen die nette junge Mediendame uns den Unterschied erklärte, ist eine sehr erfolgreiche Fernsehserie aus den USA, mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle als Jack Bauer.

 

24  (alternativ 24 – Twenty Four) ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die von 2001 bis 2010 ausgestrahlt wurde. Sie spielt vorwiegend im Umfeld der CTU (Counter Terrorist Unit), einer fiktiven Anti-Terror-Einheit der amerikanischen Regierung, und thematisiert Versuche der Vereinigten Staaten, terroristische Angriffe abzuwenden und mit ihren Auswirkungen bestmöglich umzugehen.

Die Idee zur Serie, in der jede Staffel 24 Episoden und jede Episode eine Stunde Handlung umfasst, hatten Joel Surnow und Robert Cochran. Bekanntheit erlangte 24 durch das innovative Konzept der in Echtzeit stattfindenden Serienhandlung und durch die Dramaturgie, bei der die Hauptfigur, Jack Bauer, und andere Protagonisten häufig mit Notstandssituationen konfrontiert sind, in denen sie gegen Gesetze verstoßen, um Anschläge mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen abzuwehren. Wenn es die Situation zu erfordern scheint, handeln die Figuren dabei auch auf eigene Faust und gegen die Weisung von Vorgesetzten.  (Quelle: Wikipedia)

 

Beim Thema Echtzeit erinnerten wir uns wie von selbst an ECHT. Kennt Ihr sie (noch), die Band um Kim Alexander Frank? Einer der größten Echt-Hits und - wie einige Fans behaupten - ebenso einer der besten Songs der 90er Jahre ist unser heutiger Sofdy. Wir haben uns für eine Live-Version von einem Auftritt in der Heimatstadt von Kim Frank entschieden. Dass der heutige Sofdy so gut zum derzeitigen Wetter passt - ein Grund mehr, ihn in Erinnerung zu rufen.

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Fr

16

Dez

2011

16/12/2011 - Jarle Bernhoft: C'mon Talk

Vor ein paar Tagen bei Harald Schmidt zu Gast: Jarle Bernhoft aus Norwegen. Eine beeindruckende Vorstellung, wie wir fanden, und damit sind wir in guter Gesellschaft, der der junge Ausnahme-Solokünstler ist auf Erfolgskurs, jetzt auch in Deutschland.

 

So stellt sich der junge Norweger sich seinem deutschen Publikum auf seiner Homepage vor:

Jetzt kommt die wahrscheinlich umweltfreundlichste „One-Man-Band“ überhaupt, vor allem aber eine, die so richtig gute Laune verbreitet. Die Rede ist von dem norwegischen Musiker JARLE BERNHOFT, dessen einzigartige und überraschende Bühnenshow sich erst in ganz Norwegen und mittlerweile auch darüber hinaus in Windeseile verbreitete. Als Kopf der Band Span feierte er schon Erfolge weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus, bis zu dem Zeitpunkt als ihn sein Faible für Soundtüfteleien einholte. Zum Glück kann man nur sagen, denn wer das kommende Album „“Solidarity Breaks“ in die Finger bekommt, wird feststellen wie viel Spaß wirklich handgemachte Musik machen kann.

Die erste Single CHOICES ist ein gelungener Vorgeschmack auf den Longplayer. Fröhlich, tanzbar und mit dem richtigen „Drive“ muss man unweigerlich mitziehen. Da lässt ein bisschen Jamiroquai und auch Jamie Lidell grüßen, aber eben nur ein bisschen, denn es ist zu 100% Jarle selbst. Denn hier gehen ein paar Gitarren, natürlich von Bernhoft selbst gespielt und ein paar Soundeffekte, selbstverständlich ebenfalls von ihm kreiert, eine Kooperation ein, der man sich schlicht und ergreifend nicht entziehen sollte, sonst verpasst man was und das wäre doch wirklich zu schade.

(Quelle: http://www.jarlebernhoft.de)

 

Dann haben wir noch einen Kino-Tipp für Euch - vielleicht für's 4. Adventswochenende?

"Warmherzig komisch" zu sein - das behauptet Regisseur Detlev Buck von seinem neuen Film, der gestern in die Kinos gekommen ist. Eine deutsche Produktion mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle. Hier könnt Ihr mehr erfahren...
Schönen, genüsslichen Einstieg, so ganz allmählich, ins letzte Wochenende vor Weihnachten...

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C'mon Talk (Live) by Jarle Bernhoft on Grooveshark
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Do

15

Dez

2011

15/12/2011 - Elton John: Sorry Seems To Be The Hardest Word

Da sind uns die Schlagzeilen rund um Alec Baldwin in den vergangenen Tagen so oft begegnet, dass wir dem Ganzen gestern mal nachgegangen sind. Dabei herausgefunden haben wir, dass es eigentlich um einen vergleichsweise kleinen Vorfall geht. Man könnte auch sagen: kleines Wort, große Wirkung -  und das auch, wenn man es nicht ausspricht.

 

Die Rede ist vom kleinen Wörtchen "Sorry". Schon Elton John wusste vor 25 Jahren, dass es manchmal schwer über die Lippen zu bekommen ist: Sorry Seems To Be The Hardest Word. Während es bei ihm aber um nichts Geringeres als Liebe ging, geht es bei besagtem Vorfall um einen kleine Streit zwischen Baldwin und einer amerikanischen Fluggesellschaft:

 

Am Dienstag musste der Hollywoodstar ein schon startbereites Flugzeug in Los Angeles wieder verlassen, weil ihn die Crew nicht mehr mitnehmen wollte.
Der Grund: Der 53-Jährige hatte auf seinem Mobiltelefon rumgespielt - obwohl Stewardessen ihn ermahnt hatten.

(Quelle: Sueddeutsche.de)

Seitdem schaukeln sich die Dinge zwischen beiden Parteien hoch. Die Fluggesellschaft ist verärgert und weit davon entfernt, sich bei Baldwin zu entschuldigen, der sich zu unrecht des Flugzeuges verwiesen fühlt, wie er in seinem Blog ausführlich schildert.

Und so hat der Schauspieler die Sache vor ein paar Tagen selbst in die Hand genommen und sich in der amerikanischen Sendung Saturday Night Live als Pilot der Fluggesellschaft verkleidet bei sich selbst entschuldigt

 

Das fanden wir lustig und zumindest als Aufhänger tauglich genug, um Elton auf den Sofdy-Plan zu rufen. Dass wir uns für das Original entschieden haben, und nicht für eine der späteren Versionen, war übrigens eine bewusste Entscheidung. Weniger ist manchmal mehr, wie in diesem Fall Johns Klavierspiel. Und: Original ist Original. Das gilt für unseren heutigen Sofdy wohl ebenso wie für Baldwin.

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Mi

14

Dez

2011

14/12/2011 - Melanie Thornton: Wonderful Dream

Einen wunderbaren Traum zu haben, ist das eine. Ihn Wirklichkeit werden zu lassen, das andere. Lara Sanders hat das gemacht. Die damals erfolgreich für den WDR arbeitende Redakteurin und Moderatorin stieg 1999 aus der Straßenbahn, als sie auf dem Weg zur Arbeit war. Binnen Sekunden wurde ihr klar, dass sie etwas umtrieb, in eine andere Richtung. Was daraus wurde? Die Erfüllung ihres Traums. Sie drehte schließlich einen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, für den sie etliche Preise bekam. 

 

1999 verließ sie Deutschland und lernte auf der Insel Dominica den schwedischen Piloten Daniel Rundstroem kennen, über dessen Leben sie den Film Celebration of Flight drehte. Nach einer Drehzeit von über drei Jahren entstand ein Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, der im Fernsehen unter anderem in Deutschland (ZDF, ARTE), Italien (RAI), Schweden (SVT), Finnland (YLE), Dänemark (DR) und in Norwegen (NRK) gezeigt wurde.

2004 gründete Lara Juliette Sanders das Filmproduktionsunternehmen „Lombardo Films“ mit Sitz in München.   (Quelle: Wikipedia)

 

Mit einem wunderbaren Traum verbinden viele Menschen, vor allem in der Weihnachtszeit, den heutigen Sofdy von Melanie Thornton

 

Am 24. November 2001 kam Melanie Thornton bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Von einem Konzert in Leipzig kommend, war sie auf dem Weg nach Zürich, um dort im Rahmen einer Promotion einen Live-Auftritt in Langenthal zu geben. Im Landeanflug ihres Fluges Crossair 3597 von Berlin-Tegel nach Zürich stürzte die Maschine in einem Waldstück in der Nähe des Ortes Bassersdorf im Schweizer Kanton Zürich ab; 24 Menschen starben, darunter auch zwei Mitglieder der Pop-Gruppe Passion Fruit sowie zwei ihrer Tänzer, ihr Tourmanager und ihr Tourtechniker.

Kurz vor ihrem Tod erklärte Thornton in einem Interview: „Wir wissen alle nicht, ob wir morgen noch erleben. Also sollten wir unseren Traum jetzt leben.“

Melanie Thornton liegt auf dem Mount Pleasant Memorial Gardens in Mount Pleasant (South Carolina) begraben.  (Quelle: Wikipedia)

 

Dieser YouTube-Kommentar steht für viele Einträge mit ähnlichem Inhalt:

Jedes Jahr aufs neue. Jedes Jahr eine Gänsehaut, die nicht nur ein paar Sekunden bleibt und ein paar Minuten, in denen man automatisch an diese Frau, ihr Schicksal und seine eigene Vergangenheit und die schönen Erlebnisse denkt.

Nichts war schöner, als die Cola-Werbungen, mit diesem Song zum ersten mal im Jahr zusehen/hören. Vielen Dank, für diese Wunderschöne Zeit, die unter anderem durch diesen Song entsteht. Hope u have a wonderful dream, Melanie. Quelle: YouTube

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Di

13

Dez

2011

13/12/2011 - Sarah Pisek feat. Unheilig: Endlich frei

Beim Jahresrückblick mit Hape Kerkeling hatte sie am vergangenen Sonntag einen weiteren großen Auftritt - Sarah Pisek. Die von Geburt an blinde Sarah war die 2011-Gewinnerin des Wettbewerbs "Dein Song", ein Songwriting-Wettbewerb für Kinder, der seit 2008 vom Fernsehsender KI.KA veranstaltet und ausgestrahlt wird. ..


...Die blinde Sarah notiert ihre Kompositionen nicht, sondern merkt sie sich. Bereits 2009 trat sie bei Dein Song an und erreichte eine Platzierung unter den besten 16. 2011 stand ihr der Graf der Band Unheilig bei der Aufnahme ihres Songs zur Seite.

Am 10. November 2011 erhielt sie einen Bambi.

 

Anfang 2008 wurden Kinder aufgefordert, eigens komponierte Songs dem KI.KA zu schicken. Aus über 2000 Bewerbungen wurden 15 Songs ausgewählt. Nach einem von Jasmin Wagner und Benedikt Weber moderierten Casting entschied die Jury, welche zehn Kinder weiterkamen.

Jedem Kind wurde dann von der Jury ein Musikpate zugewiesen. Zusammen mit dem Paten wurde das komponierte Lied professionell produziert und aufgenommen. Nachdem jeder Song fertig war, wurde zusätzlich noch ein Musikvideo gedreht. Musikvideo-Regisseur Andreas Simon führte bei allen zehn Musikvideos Regie.

Am Ende der Staffel gab es eine Live-Show, in der der beste Song von den Zuschauern gewählt wurde. Der Sieger von Dein Song 2008 und somit „Songwriter des Jahres 2008“ war Joshua mit seinem Titel Stubenrocker.

2009 wurde die zweite Staffel ausgestrahlt. Aus den Bewerbungen wurden 16 Kinder zum Casting nach Wiesbaden eingeladen. Hier mussten nun jeweils 2 Bewerber um einen Paten duellieren. An Wagners Seite moderierte diesmal Bürger Lars Dietrich. Am 20. November wurde Manu in der großen Live-Show mit seinem Titel „I hate War“ zum „Songwriter des Jahres 2009“ gewählt.

Auch im Jahr 2010 kamen 16 Songwriter nach Wiesbaden. Zehn Kandidaten durften anschließend an ihrem Song im Komponistencamp auf Ibiza weiterarbeiten. Im Tonstudio trafen dann die verbliebenen acht Kandidaten auf ihre Musikpaten. Die Moderation übernahmen Johanna Klum und Bürger Lars Dietrich. In der 100-minütigen Finalshow konnte Sarah mit ihrem Song „Endlich frei“ das Publikum überzeugen und wurde „Songwriter des Jahres 2011“.   (Quelle: Wikipedia)

 

"Endlich frei" - vielleicht können das einige von Euch auch jetzt schon sagen. Weihnachtsurlaub heißt das Zauberwort. Aber ob mit oder ohne Urlaub - allmählich steigert sich die vorweihnachtliche Atmosphäre stimmungsschwanger, und nur noch ...mal Schlafen, und dann kommt der Weihnachtsmann...

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Mo

12

Dez

2011

12/12/2011 - Box Tops: Give Me A Ticket For An Aeroplane (The Letter)

"Give me a ticket for an aeroplane..." - heute ist uns nostalgisch zumute, musikalisch und ticketmäßig. Denn wir haben gelesen, dass mit dem neuen Winterfahrplan die Bahntickets an diesem Wochenende teurer geworden sind. Hier geht's zu den Informationen bei zeit online...

 

Die Box Tops haben Ende der 60er Jahre große Erfolge gefeiert. Was damals wohl eine Fahrkarte von Hamburg nach Berlin gekostet haben mag? 

Was sagt denn der Fahrgastverband zu den erneuten Erhöhungen, oder der Deutsche Bahnkunden-Verband? Die werden sich bestimmt in den nächsten Tagen in den Medien zu Wort melden. Wir dürfen gespannt sein. Sänk ju for travelling...

 

Die Box Tops waren eine Pop-Gruppe der zweiten Hälfte der 1960er Jahre aus Memphis, Tennessee. Bekannt wurde die Gruppe unter anderem durch die Hits The Letter, Cry Like a Baby und Soul Deep. The Letter war 1966 ein Nummer-1-Hit in den amerikanischen Charts. Der Titel wurde später von Joe Cocker erfolgreich gecovert. Leadsänger der Box Tops war Alex Chilton, der am 17. März 2010 im Alter von 59 Jahren vermutlich an einem Herzinfarkt verstarb.

Die Geschichte der Box Tops beginnt 1963 in Memphis. Damals nannte sich die Gruppe noch The Devilles. Zu dieser Zeit wechselten die Mitglieder als auch der Name öfters. Um eine Verwechslung mit einer anderen Band zu vermeiden, wurde 1967 der endgültige Name Box Tops gewählt.

Der Song The Letter (geschrieben von Wayne Carson Thompson) war ein internationaler Erfolg und wurde für zwei Grammys nominiert. Er entstand - wie sämtliche Titel der Gruppe - in den American Recording Studios von Chips Moman in Memphis und gehört zur Kategorie des Blue-Eyed Soul. (Quelle: Wikipedia)

 

... und da die Qualität des Clips mit den Box Tops ein wenig zu wünschen übrig lässt, hier noch die wohl bekannteste Cover-Version, nämlich von Joe Cocker, für Euch:

Ob steigende Ticketpreise bei Bahn, Bus oder Flieger - wir nähern uns Weihnachten und wünschen Euch eine gute weitere Adventswoche.

 

Schon alle Geschenke unter Dach und Fach? Noch ein paar Tipps gefällig, zum Beispiel von Jay Leno? Er stellte gestern abend die selbstrührende Kaffeetasse vor, und wir haben noch eine interessante Geld-Variante entdeckt.

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So

11

Dez

2011

11/12/2011 - Al Jarreau & Michel Petrucciani: Mas Que Nada

Dass es in der Vorweihnachtszeit jede Menge Kinostarts gibt - daran haben wir uns längst gewöhnt. Ist ja auch schön, einfach mal wieder ins Kino statt Fernsehen. Und auch in diesem Jahr lohnt es sich, ein paarmal den Fernseh- gegen den Kinosessel zu tauschen.

 

Vor ein paar Tagen haben wir auf The Help sofdymäßig hingewiesen, heute machen wir das gleiche mit einem Film, dessen Protagonist ein sehr besonderer Musiker ist. Das Leben und Wirken von Michel Petrucciani wurde verfilmt, und diese Verfilmung mit dem Titel "Leben gegen die Zeit" - ebenfalls ein interessanter Stoff für die Vorweihnachtszeit.

 

Petruccianis Vater Tony, mit dem er später auch das 2001 veröffentlichte Album Conversations aufnahm, war Jazz-Gitarrist.

Petrucciani hatte seinen ersten Auftritt mit 13 Jahren. Er spielte mit Kenny Clarke und Clark Terry und zog 1979 nach Paris, wo er im Jahr darauf sein Debütalbum Flash veröffentlichte. Dort spielte er in einem Trio mit seinem Bruder Louis, einem Bassisten, und nahm mit Lee Konitz auf.

1982 zog er nach Kalifornien und spielte in der Gruppe von Charles Lloyd, mit dem er unter anderem beim Montreux Jazz Festival auftrat und auch in der Folge intensiv zusammenarbeitete. Im selben Jahr erhielt er den Prix Django Reinhardt. 1983 erregte er auf dem Kool Jazz Festival Aufmerksamkeit. Anfang der 1980er Jahre entstanden Aufnahmen mit Lee Konitz, Jean-Francois Jenny-Clark und Aldo Romano. Im März 1984 trat er im Trio mit Palle Danielsson und Eliot Zigmund im New Yorker Village Vanguard auf, ein Jahr später das Blue Note-Album Pianism, 1986 entstand das Trio-Album Power Of Three mit Petrucciani am Klavier, Wayne Shorter am Saxophon und Jim Hall an der Gitarre.

In Deutschland ist er durch seine regelmäßigen Auftritte in der Sendung "Willemsens Woche" mit Roger Willemsen von Oktober 1994 bis Juni 1998 zu größerer Bekanntheit gekommen. Er spielte auch unter anderen mit John Abercrombie, Joe Lovano, Jack DeJohnette und Eddy Louiss.

1994 trat er mit einem Solo-Programm mit Jazz-Standards („Medley of my Favorite Songs“) im Pariser Théatre Des Champs-Elysées auf; 1996 entstand mit Bob Brookmeyer, Stefano Di Battista und Flavio Boltro das Album Both Worlds. Eines seiner letzten Werke ist das Dreyfus-Album Solo Live, mitgeschnitten in Frankfurt, mit Interpretationen von StrayhornsTake the A-Train“, „Besame Mucho“ und Ellingtons „Caravan“.    (Quelle: Wikipedia)

 

Im heutigen Sofdy-Clip erleben wir also Michel Petrucciani gemeinsam mit Al Jarreau - zwei Ausnahmemusiker, jeder ein Besonderer in seinem Fach. Viel Vergnügen mit diesem musikalischen Leckerbissen und einen wunderschönen 3. Advent für Euch!

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Mas Que Nada by Al Jarreau on Grooveshark
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Sa

10

Dez

2011

10/12/2011 - BOY: Little Numbers

Heute geht es um "Little Numbers" .... Timo, einer unserer Sofdy-Tippgeber, hat uns auf BOY aufmerksam gemacht, ein Duo, das aus einer Schweizerin und einer Deutschen besteht und so richtig auf Erfolgskurs ist.

 

Boy ist ein Musikduo, das aus der Zürcher Sängerin Valeska Steiner und der Hamburger Bassistin Sonja Glass besteht. Die beiden Musikerinnen lernten sich im Jahr 2005 beim Popkurs Hamburg kennen und gründeten die Band im Jahr 2007. Nachdem sie sich ihr Publikum zunächst vor allem im Rahmen von Konzerten erspielten,wurden sie 2011 bei Grönland Records unter Vertrag genommen. Dort erschien im Herbst 2011 ihr Debütalbum Mutual Friends (deutsch: "Gemeinsame Freunde"), welches von Philipp Steinke produziert wurde. Der Stil des Duos wird als eingängiger, aber individueller Pop beschrieben, der an die Musik von Feist erinnert.

Ihr Debütalbum stieg auf Position 14 in die deutschen Sales Charts ein, und nach ihrem Auftritt in der renommierten TV-Sendung “NDR Talk Show” (9. September), schnellte es bei iTunes in die Top 3 und bei Amazon sogar auf Platz 1 der Sales Charts.

Boy gewann 2011 den Hamburger Musikpreis HANS in der Kategorie Hamburger Nachwuchs des Jahres und den EBBA Award 2012.

Das Stück "Little Numbers" wurde Titellied von dem Film Kein Sex ist auch keine Lösung (Kinostart: 1. Dez. 2011).  (Quelle: Wikipedia)

 

Wie sieht's denn bei Euch mit den kleinen Zahlen aus? Denen auf den Türchen vom vorweihnachtlichen Kalender? Welche Überraschungen haben sich für Euch im jeweiligen Türchen verborgen? Wollt Ihr drüber reden? Bei uns könnt Ihr das. Schickt uns einfach Eure Geschichten und Eure Songvorschläge, wie Timo es zwischendurch macht. Danke an ihn und alle, die aktiv oder passiv zur Sofdy-Fangemeinde gehören. Wir freuen uns, dass Ihr da seid.

 

Und nun hinein in ein entspanntes, schönes, besinnliches, vielleicht ja auch irgendwie geschäftiges 3. Advents-Wochenende! Ist doch 'ne schöne Zeit, die Vorweihnachtszeit, oder? Vielleicht sogar das Beste an Weihnachten...

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Fr

09

Dez

2011

09/12/2011 - Jan Delay singt mit Ernie & Bert: Klar

Na, alles Klar bei euch? Bei uns schon, und zwar spätestens, seitdem wir gestern Abend Jan Delay an der Seite von Ernie und Bert entdeckt haben!

 

Spätestens seit dem Quietsche-Entchen-Lied weiß jeder, dass Ernie und Bert gerne singen. Ihr musikalisches Talent beweisen die beiden jetzt in "Sesamstraße präsentiert: Ernie & Bert Songs".

Der NDR hat insgesamt 15 fünfminütige Musikfilme mit Ernie und Bert produziert: neun Märchensongs und sechs Songs mit deutschen Musikstars wie Herbert Grönemeyer und Xavier Naidoo. Die Musik-Filme laufen vom 5. bis 12. Dezember werktags um 17.35 Uhr im KI.KA und sind danach auch auf dieser Seite zu finden.

Bei "Sesamstraße präsentiert: Ernie & Bert Songs" bekommen bekannte Hymnen wie "Männer" von Herbert Grönemeyer einen völlig neuen Sinn. Die Lieder wurden umgetextet und erzählen neue, witzige Geschichten zu den bekannten Melodien.

Die Künstler, die ihre Hits mit Ernie und Bert neu interpretieren, haben alle nach guter Sesamstraßen-Tradition ihre Gage an soziale Einrichtungen für Kinder gespendet.

 

...ist auf der Wesite der Sesamstraße zu lesen. Da katapultiert es uns glatt noch einmal zurück in unsere Kindheit! Wärmstens sei auch euch ein Besuch in der Sesamstraße empfohlen.

 

Zum Hintergrund unseres heutigen Sofdys heißt es:

 

Ernie und Bert wollen eine Gartenhütte bauen, schaffen es aber nicht. Gut, dass Jan Delay vorbeikommt. Er weiß Rat - und singt seinen Hit "Klar" in einer speziellen Version.

 

...die wir dann auch prompt zum heutigen Sofdy gemacht haben. Eine weitere spezielle Version des Songs gab es in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest, die wir euch als Stimmungsmacher zum Wochenende auch noch einmal herausgesucht haben:

So, und jetzt gehört euch die Bühne: Jan, Ernie und Bert!

Sofdy-Service zum heutigen Song of the Day:

Klar by Jan Delay on Grooveshark
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Do

08

Dez

2011

08/12/2011 - Mary J. Blige: The Living Proof

Heute läuft ein Film in den deutschen Kinos an, der in den USA große Erfolge feierte. The Help spielt im Amerika der 60er Jahre, als Rassentrennung noch zum Alltag gehörte, mit allen zwischen-

menschlichen Herausforderungen, die damit verbunden waren. Hauptdarstellerin Emma Stone hat deutschen Zeitungen Einblicke in die Dreharbeiten und ihre ganz persönlichen An- und Einsichten gegeben. Zum Interview mit dem Hamburger Abendblatt hier entlang... ...und für alle Soundtrack-Fans ist hier schon mal die Liste mit den Songs zum Film...

 

The Help erzählt von Mut. Jede Veränderung beginnt zunächst mit einem Flüstern, doch die Stimmen werden lauter - und es gibt eine Menge zu erzählen.  (Quelle: Wikipedia)

 

Unseren heutigen Soundtrack-Sofdy singt Mary J. Blige, die schon mehrfach bei uns zu hören war. Hier zum Beispiel mit ihrem Song Color, der auch zum Thema des Films passt, den wir mit ihrem heutigen Song vorstellen.

 

Ihr Greatest-Hits-Album brachte Blige unter dem Titel Reflections - A Retrospective im Herbst 2006 auf den Markt. Es konnte in mehreren Ländern hohe Chartspositionen erreichen. Die erste Single daraus trug den Titel We Ride (I See the Future). Ende 2007 erschien ihr zwölftes Album Growing Pains, aus welchem die Single Just Fine stammt. Das Album erreichte im Januar 2008 Platz Eins der Nummer-eins-Hits in den USA und war in den Top 10 der Hitparaden von Großbritannien und der Schweiz. Die Single Just Fine erreichte Platz 22 in den Billboard Hot 100 und Platz 16 in den UK Top 40.

Ihr dreizehntes Album Stronger With Each Tear erschien 2009. Die Single I Am daraus erreichte Platz 55 in den Billboard Hot 100. Insgesamt war das Album 74 Wochen lang in den Billboard 200.

Am 3. September 2011 erschien in den Vereinigten Staaten ihr Album Nummer 14 mit dem Titel “My Life II... The Journey Continues”. Die daraus gekoppelte Single Someone To Love Me (Naked) (feat. Diddy & Lil Wayne) erschien schon im April 2011 und erreichte Platz 28 der Billboard-Charts.  (Quelle: Wikipedia)

 

Die Zeiten haben sich geändert, und Mary J. Blige ist wie etliche andere ein lebender Beweis dafür, dass es - anders als im Film, der auf einer Romanvorlage von Kathryn Stockett basiert - nicht mehr eine Frage der Hautfarbe ist, erfolgreich zu sein, ob in der Politik, im Show Business oder im Musikgeschäft.

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Mi

07

Dez

2011

07/12/2011 - Sigur Rós: Hoppípolla

Wenn man von einer Band liest, sie "entfaltet die Wirkung eines Glühweins: Er wärmt dich von Innen und lässt dich euphorisch zurück." (Quelle: Suedkurier.de), muss man dieser Tage besonders hellhörig werden. Wenn dem dann auch noch eine Empfehlung eines geschätzten Sofdy-Lesers bzw. -Lauschers vorausgeganngen ist, umso mehr.

 

Unser heutiger Sofdy heißt Hoppípolla und ist der bislang erfolgreichste Song der isländischen Formation Sigur Rós (das bedeutet übrigens "Sieg" und "Rose"), der wir bis dato nur flüchtig begegnet sind. Hoppípolla entstammt dem Album Takk... aus dem Jahr 2005, und sein Text setzt sich aus Isländisch und Kauderwelsch zusammen, wie wir für euch recherchiert haben.

 

Geläufig sein dürfte die isländische Band, deren Stilrichtung mit so Wörtern wie sphärisch klingend, melancholisch, Postrock, Shoegazing oder Ambient  (sie selbst bezeichnen ihren Musikstil als Slo-Mo Rock, also Slow-Motion Rock) beschrieben wird, manch einem durch die 2007 erschienene DVD Heima, einer Mischung aus Aufnahmen ihrer vorjährigen Island-Tour und einer Dokumentation Islands. Puh, langer Satz. Seitdem haben Sigur Rós jedenfalls über zwei Millionen Alben weltweit verkauft. Zeit also, dass wir sie alle kennen lernen.

 

Zumal vor wenigen Wochen ihr Live-Album bzw. ihre Live-DVD Inni erschienen ist. Hier der Trailer dazu:

Sigur Rós haben seitdem über zwei Millionen Alben weltweit verkauft.

Die Rezensionen dazu auf Amazon fallen unterschiedlich, wenn auch tendentiell sehr positiv aus, und sind eine durchaus empfehlenswerte Lektüre. Dazu hier entlang, bitteschön. So Aussagen wie" ...dafür wurde HiFi erfunden!" machen jedenfalls neugierig.

 

Wir hoffen, euch mit dem heutigen Sofdy die Welt von Sigur Rós ein wenig näher gebracht zu haben. Wir haben es jedenfalls sehr genossen, die Isländer ein wenig besser kennen zu lernen. Ihr hoffentlich auch. Und abschließend ein dickes Dankeschön an Timo für die Empfehlung.

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Di

06

Dez

2011

06/12/2011 - Nancy Sinatra: These Boots Are Made For Walking

Um Stiefel geht es heute - für die einen um Nikolaus-Treter, für die anderen um Fußwärmer, mit denen man einfach nur läuft. Nun ja, das eine schließt das andere nicht aus. Manchmal werden Stiefel allerdings auch ein wenig zweckentfremdet, wie unsere heutige Sofdy-Interpretin andeutet.

Mit allen, die heute einen prall gefüllten Stiefel vor ihrer Türe finden, freuen wir uns natürlich. Alle anderen mögen sich mit einem musikalischen Stiefelpaar trösten, von niemand Geringerem getragen als von Nancy Sinatra - oft kopiert, nie erreicht.

Dann möchten wir noch ein paar Stiefel ins Gespräch bringen, die Sonntag abend den Besitzer gewechselt haben. Thomas Gottschalk verschenkte seine Tiger-Boots, die immerhin auch Günther Jauch passten, spontan an dessen Publikum. Ein Vorgriff auf den heutigen Nikolaustag?

 

Nancy Sinatras professionelle Karriere im Musikgeschäft begann in den frühen 60er Jahren, als sie bei der Plattenfirma ihres Vaters, Reprise Records, einen Vertrag unterschrieb. Ihre erste Single in den USA erschien 1961 mit dem Titel Cuff Links and a Tie Clip. Fast ein halbes Dutzend Singles folgten, die allesamt auf dem amerikanischen Markt floppten. Mehr Glück hatte sie 1962 zum Beispiel in Italien - dort platzierte sich die Single Like I Do auf Platz 2 der Charts.In ihrer Heimat wendete sich das Blatt erst 1965. Die Bekanntschaft zu dem Singer-Songwriter Lee Hazlewood, der zuvor relativ erfolglos eigene Platten aufgenommen und für Dean Martin den Hit Houston geschrieben hatte, gab Sinatras Karriere die entscheidende Wendung. Er produzierte auch die Single So Long, Babe, die auf Platz 86 der US-Charts landete und somit der erste Achtungserfolg für Sinatra war.

Bereits die nächste Single These Boots Are Made for Walkin' entwickelte sich zum Welthit und einem der bekanntesten Songs des Jahrzehnts. Sowohl in den USA als auch in Großbritannien und Deutschland stand das Lied auf Platz 1 der Charts. Unter dem Titel Boots erschien 1966 auch das erste Album von Sinatra. Hazlewood übernahm hierfür die komplette Produktion. Neben seinen Kompositionen enthält das Werk auch einige bemerkenswerte Coverversionen, darunter Day Tripper von den Beatles, It Ain't Me Babe von Bob Dylan und Flowers on the Wall von den Statler Brothers. Für die üppig orchestrierten Arrangements zeichnete Billy Strange verantwortlich, der in den folgenden Jahren immer wieder für Sinatra arbeitete und besonders in Kombination mit den eigenwilligen Hazlewood-Kompositionen zu Höchstleistungen auflief. Für Boots, Album und Single, konnte Sinatra in den USA je eine Goldene Schallplatte in Empfang nehmen. 

(Quelle: Wikipedia)

 

...und hier noch ein bisschen Wikipedia-Historisches in Sachen Nikolaus:

Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war der Ort Bischofssitz. Quellen über Nikolaus’ Leben stammen z. B. von Andreas von Kreta (um 700) und von einem Mönch Johannes aus dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5. Jahrhundert gegründet wurde. Nach übereinstimmenden Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara geboren, einer Stadt in Lykien. Er sei mit 19 Jahren von seinem Onkel, ebenfalls mit Namen Nikolaus und Bischof von Myra, zum Priester geweiht worden und sei dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra gewesen. Während der Christenverfolgung 310 soll er gefangen genommen und gefoltert worden sein. Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben (was auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4. Jahrhunderts Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea berichtet wird und dort als historische Tatsache gilt). Im Fall von Nikolaus ranken sich darum verschiedene Legenden.

Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichten, Nikolaus habe am Konzil von Nizäa teilgenommen und dort seinen Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende des Konzils aber rehabilitiert worden. Nikolaus steht nicht in der Unterzeichner-Liste von Nizäa, die allerdings unvollständig überliefert ist. Andererseits gehört Bischof Theognis von Nizäa, den Nikolaus laut Andreas beim Konzil von der katholischen Sichtweise überzeugt haben soll, zu den historisch belegten Unterzeichnern. Falls Nikolaus in der Tat am nizänischen Konzil teilnahm, so ist es auf Grund der oben erwähnten Legenden und der geographischen Nähe seiner Bischofsstadt Myra zur Stadt Ancyra wahrscheinlich, dass Bischof Nikolaus die gleiche Ein-Hypostasen-Theologie vertrat wie Bischof Markell von Ankyra. Dieser wurde 336 als Ketzer verdammt und seine Lehre von den östlichen Bischöfen des Römischen Reiches als heterodox eingestuft.

Nach der Evakuierung der Stadt und vor ihrer Eroberung durch seldschukische Truppen 1087 raubten süditalienische Kaufleute die angeblichen Gebeine aus der Grabstätte des Heiligen, indem sie den Sarkophag aufbrachen, und überführten die Reliquien ins heimatliche Bari. Dort wird sein Fest am Tag der Ankunft ihrer Schiffe, dem 9. Mai, gefeiert. Die Gebeine werden in der Basilika von San Nicola aufgebahrt. Von Bari fordert die türkische Nikolaus-Stiftung die Reliquien des Heiligen der Christenheit bis heute zurück. (Quelle: Wikipedia)

 

Ob mit oder ohne - gefüllte - Stiefel... Euch allen wünschen wir einen stimmungsvollen Nikolaustag.

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Mo

05

Dez

2011

05/12/2011 - Lenny Kravitz: Push

Hätten wir ihn am Samstagabend nicht bei Wetten Dass... gesehen, wir hätten gar nicht mitbekommen, dass Lenny Kravitz im August ein neues Album herausgebracht hat. Black and White in America heißt das gute Stück, auf dem unser heutiger Sofdy Push, den Kravitz auch am Samstag präsentierte, zu finden ist.

 

I'm gonna push the clouds away
Push so I can see the way
Gonna push until I find my way home

 

Klingt nach einem guten Rezept für das winterlichte Wetter, das uns dieser Tage einholt. Mal eben die Wolken wegschieben, warum eigentlich nicht.

 

So richtig einig scheinen sich die Leute nicht zu sein, wie gut das Album von Kravitz - sein immerhin neuntes! - geworden ist. Alte Kravitz-Fans äußern sich auf Amazon beispielsweise eher etwas enttäuscht, während neu hinzugewonnene Fans davon schwärmen, mit dem 16-spurigen Werk nun vollends überzeugt worden zu sein.

 

Verständlicherweise fällt die Produktbeschreibung auf Amazon eher positiv aus. Sie liest sich folgendermaßen:

 

'Black And White America' ist ein Rock und Funk beeinflusstes Album, gespickt mit Lenny's typischem Gitarrensound, seinen Melodien und seinen unverwechselbaren Texten, die im Laufe seiner 20-jährigen Karriere zu seinem Markenzeichen wurden. Das Album wurde auf den Bahamas und in Paris aufgenommen. Multi-Instrumentalist Kravitz hat das Album produziert, geschrieben und alle 16 Songs selbst arrangiert. Bekannt als einer der besten Rockmusiker unserer Zeit, hat Lenny Kravitz in seiner musikalischen Karriere sämtliche Genregrenzen überschritten, stetig beeinflusst vom Soul, Rock und Funk der 60er und 70er Jahre. In der Zeit von 1999 bis 2002 hat er 4 Grammy Awards gewonnen und damit einen Rekord für die meisten Auszeichnungen in der Kategorie 'Best Male Rock Vocal Performance', zuletzt für seine Single 'Dig In', aufgestellt.

 

Und so bleibt jedem Sofdyaner selbst überlassen, wie gut oder auch nicht ihm das neue Werk von Kravitz gefällt. Mit unserem heutigen Sofdy leisten wir gerne einen kleinen Beitrag zur musikalischen Meinungsbildung.

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So

04

Dez

2011

04/12/2011 - Deep Purple: Smoke On The Water

Dann und wann greifen wir hier beim Sofdy Schlagzeilen, Geburtstage, das Wetter oder auch Jubiläen auf. Meistens greifen wir dabei auf das Naheliegende zurück. Heute erscheint uns das Jubiläum, auf das wir uns beziehen, vielleicht nicht naheliegend. Müsste man es einsortieren, würde es aber wohl eher in der Schublade "erwähnenswert" als in der Schublade "unnützes Wissen" landen. Nun machen wir es aber spannend.

 

1971: Während eines Konzerts von Frank Zappa & the Mothers in Montreux bricht Feuer aus – das Ereignis inspiriert Deep Purple zu Smoke on the Water.

 

Wikipedia schildert den Vorfall so:

 

Am 4. Dezember 1971 war Deep Purple in Montreux, um ein neues Album in einem mobilen Tonstudio, das sie von den Rolling Stones gemietet hatten, aufzunehmen. Sie bezogen Quartier in einem Gebäude, das zum Casino von Montreux gehörte (das „gambling house“, auf das der Text sich bezieht). An diesem Abend gaben Frank Zappa und The Mothers of Invention ein Konzert im Casino, während dessen ein Feuer ausbrach. Angeblich hatte ein Schweizer Fan mit einer Signalpistole an die Decke des Konzertsaals geschossen („some stupid with a flare gun“ heißt es im Text). Der gesamte Gebäudekomplex mitsamt dem Equipment der Mothers wurde zerstört. Der „Funky Claude“, der im Lied erwähnt wird, ist Claude Nobs, der Direktor des Montreux Jazz Festivals, der den Besuchern half, sich vor dem Feuer zu retten („Funky Claude was running in and out/Pulling kids out the ground“).[1] Der Titel des Songs bezieht sich auf den Rauch, der sich über dem Genfer See ausbreitete und der von den Musikern von Deep Purple in ihrem Hotel beobachtet wurde. Vom Zappa-Konzert existiert ein Bootleg mit dem Titel Swiss Cheese/Fire!.

 

 (Zur Quelle)

 

In der 1. Strophe klingt das dann so:

 

We all came out to Montreux
On the Lake Geneva shoreline
To make records with a mobile
We didn't have much time
Frank Zappa and the Mothers
Were at the best place around
But some stupid with a flare gun
Burned the place to the ground
Smoke on the water, a fire in the sky, smoke on the water

Vor etwa einem Jahr hatten wir Deep Purple schon mal im Programm, seinerzeit mit Child in Time. Dabei wiesen wir unter anderem auf die Live-Aktivitäten der Rocker hin.

 

Im kommenden Jahr  soll es die Jungs wieder live in Europa bzw. auch Deutschland zu sehen geben, wie auf der offiziellen Website nachzulesen ist. In den Medien wird gemunkelt, es könne sich dabei um die letzte Tournee der Briten handeln.

 

Ob dem so sein wird, bleibt abzuwarten. Wir wünschen euch derweil ein schönes und erholsames Wochenende!

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Smoke On The Water (Live) by Deep Purple on Grooveshark
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Sa

03

Dez

2011

03/12/2011 - Weekend Special: Ben E. King / Righteous Brothers / Solomon Burke

Mit einem Weekend Special wollen wir dieses erste Dezember-Wochenende einläuten. Einverstanden? Sie sind und waren Giganten der Musikgeschichte - Ben E. King, die Righteous Brothers und Solomon Burke. Gute zeitgenössische Filmemacher wissen um die Qualität ihrer Songs und haben ihnen via Soundtrack zu neuem Ruhm verholfen.

 

Stand by me, ein Song, der vielfach und wiederkehrend Furore machte.

Der Song ist ein US-amerikanischer Rhythm-&-Blues-Hit von Ben E. King aus dem Jahr 1961, der zu den frühen Übergangssongs zum Musikstil des Soul gehört...

... Ben E. King war der ehemalige Leadtenor der Vokalgruppe Drifters, die er zugunsten einer Solokarriere verlassen hatte. Seine letzte Aufnahmesession mit den Drifters vom 19. Mai 1960 erbrachte den Tophit Save the Last Dance For Me, der King nicht dazu bewegen konnte, bei den Drifters zu bleiben. Deshalb wurde für den 27. Oktober 1960 eine Aufnahmesession für ihn als Solist anberaumt.

Zusammen mit dem Orchester von Stanley Applebaum und der Besetzung Ernie Hayes (Piano), Al Caiola (Gitarre), Lloyd Trotman (Bass), Gary Chester (Schlagzeug), Phil Kraus (Percussion) mit dem Hintergrundchor von Elise Bretton, Lillian Clark und Myriam Workman wurden drei Titel eingespielt, doch bis zum geplanten Ende der Session war noch eine halbe Stunde Zeit. Die Produzenten Leiber/Stoller fragten King, ob er noch etwas spielen könnte, das in die Session einzubeziehen wäre. Er griff ein Stück auf, das die Drifters nicht aufnehmen wollten. Auf der Basis zweier Gospel-Titel hatte King Stand By Me verfasst, worin die Zuverlässigkeit der Liebe einer Frau eingefordert wird, was immer auch geschehen sollte. Hierzu improvisierten die Produzenten ein Arrangement, veränderten die Bassläufe und schürften die Unterseite der Basstrommel für ein kratzendes Geräusch auf. Die B-Seite On the Horizon wurde erst am 27. März 1961 mit völlig anderer Besetzung aufgenommen. Stand by Me gibt als Autoren Ben E. King und Elmo Glick an, wobei sich hinter letzterem Namen das Pseudonym für Leiber/Stoller verbarg. Die Zusammenarbeit dreier Autoren warf Fragen über die Anteile jedes Autors an der Komposition auf. (Quelle: Wikipedia)

 

 Unchained Melody ist der Titel eines von Hy Zaret (Text) und Alex North (Musik) im Jahr 1955 komponierten Popsongs, von dem gleich vier Versionen den Status eines Millionensellers erreichten...

... Unchained Melody ist einer der wenigen Popsongs, der keine sofort identifizierbare Pointe („Nut“)enthält, bei dem der Songtitel im Text gar nicht vorkommt und der Titel für den Song keine Bedeutung besitzt.

Die Autorenschaft des Evergreens ist umstritten. Der das Urheberrecht verwaltende Musikverlag MPL Music Publishing hat im Jahr 1942 Hy Zaret (Text) und Alex North (Musik) als Autoren bei der ASCAP angemeldet. William Albert Stirrat (*5. November 1919, † 2. Juli 2004), gelernter Elektriker, beanspruchte seine angeblichen Autorenrechte erst im Jahr 1982 als Texter eines unveröffentlichten Werkes. Danach soll er den Text als 16-Jähriger im Jahr 1936 als Erinnerung an die Liebe zu einer jungen Frau namens Marie Louise „Cookie“ Pierece erdacht haben. Einem nicht verifizierten Zeitungsbericht zufolge habe er für den 1936 geschriebenen Songtext im Jahr 1941 Dokumente unterzeichnen müssen, die Komponist Alex North berechtigten, den Song in einem Film zu berücksichtigen. Erst 1979 sei Stirrat der amerikanischen Autoren-Gilde beigetreten. In der einzigen, von der Artikelverfasserin DeNicola stammenden Quelle sind jedoch einige Widersprüche aus dem Interview mit Stirrat enthalten. Es kann zwar sein, dass Stirrat als 16-Jähriger einen Songtext verfasst hat, doch taucht er entgegen seiner Behauptung nicht auf der Teilnehmerliste des Yaddo-Sommercamps auf, wo er den – ebenfalls nicht aufgelisteten – 26-jährigen Komponisten Alex North getroffen haben will. Der Film Unchained, in dem die Unchained Melodie erstmals vorkam, gelangte erst 14 Jahre nach der behaupteten Dokumentenunterzeichnng in die Kinos (in Deutschland unter dem Titel Escape – Die Flucht).    (Quelle: Wikipedia)

 

Cry to me - ein Song aus der Feder von Solomon Burke, vielfach gecovert, unerreicht jedoch die Version des im Oktober 2010 verstorbenen Amerikaners.

Das älteste von insgesamt sieben Kindern begann schon sehr früh im Chor der Kirche seiner Großmutter zu singen und predigte bereits mit neun Jahren vor der dortigen Gemeinde, wo er als „Wonder Boy Preacher“ bekannt war. Mit zwölf Jahren reiste er in der Umgebung Philadelphias umher und trat als Gospel-Sänger auf. 1954 bekam Burke von seiner Großmutter zu Weihnachten eine Gitarre geschenkt. Als Folge dessen meldete er sich 1955 mit seiner Band, den Cavaliers, bei einer Talentshow an. Dort wurde die Frau eines berühmten Radio-DJs auf Burke aufmerksam und verschaffte ihm im Dezember 1955 einen Plattenvertrag bei Apollo Records in New York City, wo er sowohl geistliche als auch weltliche Musik aufnahm.

Die Platten floppten durchgehend alle, und Apollo konnte Burke nicht bezahlen, weshalb er schon bald nach Philadelphia zurückkehrte, wo er einige Zeit das Beerdigungsinstitut einer Tante leitete. Nach ein paar ebenfalls nicht erfolgreichen Aufnahmen bei Singular Records bekam Burke 1960 schließlich einen Vertrag bei Atlantic Records. Mit dem Country-Hit Just Out of Reach kam er im September 1961 erstmals in die US-Charts. Zwischen dem Aufnahmedatum 6. Dezember 1961 und der Aufnahmesession am 28. August 1964 war Bert Berns als Produzent für Burke zuständig. In diesem Zeitraum erschienen bei Atlantic Records insgesamt 13 Singles, darunter If You Need Me, das bis auf Platz 2 der Rhythm & Blues-Charts vordrang oder das temporeiche Everybody Needs Somebody to Love. Ironischerweise wurde die nächste Single ohne den Produzenten Berns, nämlich das im Februar 1965 veröffentlichte Got to Get You off My Mind, mit einer #1 in den R&B-Charts Burkes größter Hit. Bis 1969 konnte Burke diverse Songs in der Hitparade platzieren, darunter eine weitere Nr. 2 R&B-Platzierung Tonight’s the Night. Burke beeinflusste Sänger wie Mick Jagger, Rod Stewart und Tom Jones. 1965 tourte er erstmals durch Europa, und seine Konzerte waren meist sehr gut besucht.

(Quelle: Wikipedia)

 

Mit diesem Dreifach-Ohrenschmaus wünschen wir Euch einen in jeder Hinsicht guten Einstieg ins 2. Advent-Wochenende, mit alten und neuen Songs, mit Kerzenschein, Weihnachtsmarkt, Adventsstimmung und weihnachtlichen Vorbereitungen.

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Fr

02

Dez

2011

02/12/2011 - Nelly Furtado: Try

Wir versuchen's mit Nelly Furtado, die heute Geburtstag hat... wir versuchen, uns allmählich und entschlossen ins Wochenende einzustimmen. Seid Ihr dabei?

Die in British Columbia vor 33 Jahren geborene Sängerin und Songwriterin hat nicht nur bereits einen Grammy gewonnen, sondern schauspielert und ist als Moderatorin tätig, eine hochgradig vielseitige Künstlerin.

 

Furtado spricht fließend Englisch und Portugiesisch und hat in diesen beiden Sprachen sowie auf Spanisch und Hindi bereits Lieder gesungen. Im Alter von vier Jahren begann sie sich für Musik zu begeistern und erhielt Klavierunterricht. Inspiriert wurde sie dabei von ihrer Familie, da ihr Onkel und ihr Großvater Musiker waren und ihre Mutter in einem Chor gesungen hat. Als Siebenjährige erlernte Furtado das Spielen der Ukulele, mit neun Jahren Posaune, mit elf Jahren Keyboard und einige Jahre später Gitarre. Darüber hinaus nahm sie in der Kirche, die sie regelmäßig mit ihren Eltern besuchte, Unterricht in volkstümlichen portugiesischen Tänzen und war zudem Mitglied in einer portugiesischen Blaskapelle. Mit zwölf Jahren begann Furtado ihre ersten eigenen Lieder zu schreiben. Zunächst war sie der Pop-Musik zugewandt, öffnete sich als Teenager aber einem breiten musikalischen Spektrum und hörte vorwiegend R&B, Hip-Hop sowie brasilianische Musik. Über ihren Bruder kam sie auch mit der Musik von Rock-Gruppen wie Radiohead, The Verve oder Oasis in Kontakt. Während einer Sommerreise durch Europa lernte Furtado die alte portugiesische Musikrichtung Fado kennen...


...Nelly Furtado hat noch vor der Veröffentlichung von Mi plan die Arbeit zu ihrem nächsten englischsprachigen Studioalbum aufgenommen. Dieses wird den Titel Lifestyle tragen und ihren eigenen Angaben zufolge die Energie und Stimmung des Debütalbums beinhalten, in musikalischer Hinsicht jedoch eine Mischung aller ihrer bisherigen Alben werden. Derzeit arbeitet Furtado gemeinsam mit den beiden Produzenten Pharrell Williams und Salaam Remi, mit denen sie bereits in der Vergangenheit mehrfach kooperiert hat, an ihrem neuen Werk, das ebenso eine Kollaboration mit dem US-amerikanischen Rap-Musiker Nas enthalten soll. Die Sängerin hatte bereits Ende 2009 angekündigt, Lifestyle im Frühjahr 2010 zu veröffentlichen, doch hat sie sich nach ihrer mehrwöchigen Mi plan Tour im selben Jahr dazu entschieden, die Arbeit an dem Album fortzusetzen und dieses erst im Jahre 2012 auf den Markt zu bringen.

(Quelle: Wikipedia)

 

Damit wünschen wir Euch einen möglichst entspannten Freitag. Einen Versuch ist es doch wert, aus diesem Freitag einen besonders schönen zu machen. Viel Erfolg dabei!

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Do

01

Dez

2011

01/12/2011 - Gilbert O'Sullivan: Nothing Rhymed

Einige interessante Geburtstage gibt es in diesen Tagen zu feiern. Heute wird wieder einer von denjenigen ein Jahr älter, die in den 70ern Musikgeschichte geschrieben haben. Sehr gerne nehmen wir seinen Geburtstag zum Anlass, ihn in Erinnerung zu bringen oder neu vorzustellen: Gilbert O'Sullivan. Der in jeder Hinsicht eigenwillige Ire galt lange als Geheimtipp, bis er 1970 mit dem heutigen Sofdy europaweit seinen Durchbruch hatte. Herzlichen Glückwunsch zum 65sten!

 

O’Sullivan spielte bereits während seiner Schulzeit in verschiedenen Bands und schrieb seine ersten Stücke. Mitte der 1960er nahm er die ersten Singles auf, die jedoch ohne Erfolg blieben. Stattdessen brachten die Tremeloes zwei seiner Songs heraus: You (1967) und Come On Home (1968). Nach weiteren erfolglosen Aufnahmen kam 1970 mit Nothing Rhymed der Durchbruch. Die Single stieg bis auf Platz 10 der englischen Charts.

Der Erfolg war seinem neuen Manager Gordon Mills zu verdanken, der bereits Tom Jones und Engelbert Humperdinck aufgebaut hatte. Die Namensänderung von Raymond zu Gilbert gilt als Hommage an die englischen Operettenkomponisten Gilbert und Sullivan.

1971 erschien das erste Album Himself. Alone Again (Naturally) wurde ein Hit in Amerika und erreichte die Spitze der Charts. 1972 war Clair ein Nummer-1-Hit in England. Im gleichen Jahr erreichte Alone Again (Naturally) den Spitzenplatz in den US-Single-Charts. Das zweite Album Back to Front war enorm erfolgreich. 1973 wurde O’Sullivan zum „Songwriter des Jahres“ gekürt. Die dritte LP I’m a Writer, Not a Fighter kam heraus. 1974 bekam Get Down die Auszeichnung „Best Song of the Year“. In der DDR wurden seine Hits Get Down und Ooh Baby von Frank Schöbel gecovert, Get Down wurde als Amiga-Single veröffentlicht. Das vierte Album A Stranger in My Own Backyard erschien 1975, doch die Verkaufszahlen begannen zu sinken.

In den 1990er Jahren hatte Gilbert O’Sullivan ein beachtliches Comeback, vor allem in Japan. Er veröffentlichte einige neue CDs. Im Oktober 2006 erschien: A scruff at heart. O’Sullivan wohnt mit Frau und Kindern auf Jersey. Außerdem verfügt er über einen Zweitwohnsitz im österreichischen Bad Mitterndorf.   (Quelle: Wikipedia)

 

Mit diesen musikalischen (Un-)Gereimtheiten wünschen wir Euch einen winterlich-sonnigen Einstieg in den Weihnachtsmonat.

...allerdings nicht, ohne Euch einen weiteren Erfolgssong des Iren zu empfehlen - Matrimony hört Ihr zu Beginn des Medleys.

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