09/05/2015 - Keith Jarrett: Over The Rainbow

Wenn Jazz Euer Lieblings-Musik-Genre ist, dann ist er Euch ein Begriff. Und Euch Anderen sicher auch. Keith Jarrett ist 70 geworden. Grund genug, ihm den heutigen Sofdy zu widmen.


Keith Jarrett ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist.

Jarretts Spiel war vor allem in den siebziger Jahren durch weit ausgreifende Soloimprovisationen gekennzeichnet, die in ungewöhnlich umfangreichen Live-Mitschnitten dokumentiert sind (u. a. Solo Concerts Bremen/Lausanne, The Köln Concert, The Sun Bear Concerts).


Keith Jarrett gehört zu den erfolgreichsten und stilprägenden Musikern der vergangenen vier Jahrzehnte und hat vor allem durch seine frühen Solo-Konzerte maßgeblich die Vorstellung vieler Menschen von zeitgenössischer Improvisation beeinflusst. Dabei baute er ein leicht verständliches, transparentes Prinzip des freien Flusses motivisch geprägter Improvisationen aus und kultivierte es.


Der große Durchbruch kam 1975 schlagartig mit der Veröffentlichung seines legendären, eigentlich unter unglücklichen Umständen stattfindenden The Köln Concert, das von der damals achtzehnjährigen Konzertveranstalterin Vera Brandes organisiert wurde. Bei Kritikern und beim Publikum war das Köln Concert ein großer Erfolg. Die Platte bekam den Preis der Deutschen Phono-Akademie und wurde vom Time Magazine zu einer der „Records of the Year“ gewählt...

Sofdy-Service zum Song of the Day:

Sofdy bei amazon kaufen

Offizielle Website von Keith Jarrett

iTunes von Keith Jarrett

Die Verkaufszahlen liegen bei ca. 3,5 Millionen verkaufter CDs und Schallplatten. Die Platte mit ihrem markanten weißen Cover war in vielen Haushalten zu sehen und „zierte die Plattenschränke jener Zeit wie die Poster von Che Guevara in Studentenbuden ein Jahrzehnt zuvor.“  Es ist nach wie vor Jarretts bekannteste Plattenaufnahme...


2003 erhielt Jarrett den Polar Music Prize, 2004 wurde er mit dem Léonie-Sonning-Musikpreis ausgezeichnet. 2008 wurde er in die Down Beat Hall of Fame aufgenommen. 2014 erhielt er mit der NEA Jazz Masters Fellowship die höchste amerikanische Auszeichnung für Jazzmusiker. [Quelle: Wikipedia]


Mit diesem Klassiker der Musikliteratur in einer außerordentlichen Jazz-Version wünschen wir Euch einen geschmeidigen Samstag mit Regenbogen-Feeling.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0