16/05/2015 - B.B. King: The Thrill Is Gone / Rock Me Baby / Guitar Solo

Was zeichnet einen Blues-Musiker oder gar eine Legende dieses Genres aus? Einzigartigkeit zum Beispiel.

Mit B.B. King ist eine solche Legende  gestorben. Vielfältige Einzigartigkeit - vom Baumwollpflücker zum Star-Musiker, enge Verbindung zu seiner Gitarre "Lucille" und sein ganz eigener Blues-Stil.

 

B.B. King war einer der einflussreichsten Blues-Gitarristen und -Sänger und einer der „drei Kings des elektrischen Blues“, neben Albert King und Freddie King. Das „B. B.“ in seinem Namen stand für Blues Boy, was wiederum eine Verkürzung von Beale Street Blues Boy ist, seinem Moderationspseudonym beim Radiosender WDIA...


Gegenüber der Presse erklärte King einmal: „Abgesehen von richtigem Sex mit einer richtigen Frau gibt es nichts, was mir solch eine innere Ruhe gibt wie Lucille.“ Laut eigener Aussage besaß B. B. King insgesamt sechzehn Exemplare des Gitarrenmodells. Einige seiner Gitarren sind auch im Delta Blues Museum in Clarksdale, Mississippi ausgestellt...


Im Mai 2013 kam der Dokumentarfilm The Life Of Riley (Großbritannien, 2012, 119 Min.) des Regisseurs Jon Brewer in einer OmU-Fassung in deutsche Kinos, der sich Kings Leben widmet und im Titel auf dessen eigentlichen Vornamen Bezug nimmt.[10] Erzählt wird Kings Lebensgeschichte darin von Oscar-Preisträger Morgan Freeman und neben King selbst kommen Zeitzeugen sowie Musikerkolleg(inn)en wie Bonnie Raitt, Eric Clapton, Buddy Guy, Bono, Carlos Santana oder Mick Jagger zu Wort...

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1980 wurde B. B. King in die Blues Hall of Fame aufgenommen, 1987 in die Rock and Roll Hall of Fame. 1990 wurde er mit der National Medal of Arts geehrt. 2004 erhielt er den inoffiziellen „Nobelpreis für Musik“, den Polar Music Prize.

 

2006 wurde er mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet, der höchsten zivilen Auszeichnung der Vereinigten Staaten. 2008 wurde in seiner Heimatstadt Indianola das B. B. King Museum and Delta Interpretive Center eröffnet, dessen Ausstellung die Karriereschritte B. B. Kings darstellt.

 

Das Rolling Stone Magazine listet ihn auf Platz 3 der 100 großartigsten Gitarristen aller Zeiten. 2014 wurde er in die Down Beat Hall of Fame aufgenommen. [Quelle: Wikipedia]


Ein Wochenende ohne Blues, allenfalls mit musikalischem, wünschen wir Euch.

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