12/01/2016 - David Bowie: This Is Not America

Erst vor drei Tagen haben wir sein neues Album vorgestellt. Dass es sein letztes sein würde, damit hat niemand gerechnet. Bestürzung über seinen Tod - den heutigen Sofdy widmen wir David Bowie, verneigen uns zum Abschied und lassen Freunde und Fans zu Wort kommen:

 

Den US-Musiker Iggy Pop verband eine sehr lange Freundschaft mit Bowie. "Davids Freundschaft war das Licht meines Lebens", schrieb der 68-jährige US-Musiker beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Ich habe noch nie eine so brillante Person getroffen. Er war der Beste, den es gab."  [Quelle: sueddeutsche.de]

 

"Er hat immer getan, was er wollte. Und er wollte es auf seine Art machen und so gut wie möglich. Sein Tod ist nicht anders als sein Leben - ein Kunstwerk", hat Bowies Produzent Tony Visconti geschrieben. "Blackstar" sei ein "Abschiedsgeschenk". "Ich wusste seit einem Jahr, dass es so kommen würde. Ich war trotzdem nicht darauf vorbereitet. Er war ein außergewöhnlicher Mensch, voller Liebe und Leben. Er wird immer mit uns sein. Jetzt ist es angemessen zu weinen."  [Quelle: stern.de]

 

Sänger Udo Lindenberg (69) teilte seinen Fans via Twitter und Facebook mit: „Hab einen guten Flug Major Tom. Wir werden dich auf der Erde vermissen.“ Und auch Matthias Schweighöfer (34) schrieb auf seiner Facebook-Seite: „RIP David Bowie! So traurig!“

 

Sänger Rea Garvey (42) scheint ebenfalls sehr bestürzt zu sein über den plötzlichen Tod der Musik-Ikone. Auf seinem Twitter-Profil ist zu lesen: „Die Welt hat heute einen Helden verloren. (...) Sie haben mit Ihrer Musik die Welt verändert, Mr. Bowie. Ich bin dankbar, dass ich Sie gefunden habe und Ihre Musik zu meiner Inspiration geworden ist.“  [Quelle: bunte.de]

 

David Pullman, von der Investmentbank Fahnestock, der die Emission des Bowie-Bonds organisierte, sagte in einem Interview: Er wünschte sich, alle seine Kunden wären so innovativ wie David. Der Musiker hat bewiesen, dass es sich lohnt, abseits breitgetrampelter Pfade zu gehen und unsichere Optionen zu prüfen.

 

So versuchte sich Bowie auch mit der Gründung einer eigenen Bank und der Lancierung eines Internet-Providers (BowieNet). Dies im Jahr 1998, als viele Unternehmen noch nicht ahnten, wie das Internet dereinst ihr Geschäftsmodell über den Haufen werfen würde. «Think different» war für Bowie keine Marketing-Floskel, sondern das Erfolgsrezept.  [Quelle: nzz.ch]

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