27/10/2016 - Leonard Cohen: Dance Me To The End Of Love

Dass er mehr kann als "Suzanne" war klar. Jetzt hat er nochmal so richtig auf die Pauke gehauen - musikalisch.

 

Der große Dichter der Vergänglichkeit hat ein Album voller Abschiede aufgenommen. Es zählt zum Besten, was er je veröffentlicht hat, schreibt die Süddeutsche Zeitung über sein neues Album. 

 

Leonard Cohen war seinem Lebensthema noch nie so nah wie jetzt. Als Künstler genau wie als Mensch. Es ist fast 50 Jahre her, da trat er, damals Mitte dreißig, zum ersten Mal als Sänger in Erscheinung. Und seit damals handeln seine Texte von Vergänglichkeit, Trauer und Tod. Wenn er Liebeslieder singt, beschwört er stets das Verflossene. Wenn er Sehnsüchte beschreibt, dann unerfüllte. Und wenn er vom Leben erzählt, dann immer auch von dessen Endlichkeit.

Jetzt ist Cohen 82. Und das gerade erschienene Album "You Want It Darker" könnte sein Letztes sein...

 

Auf aktuellen Fotos wirkt Leonard Cohen abgemagert, sein Kopf erscheint riesengroß auf dem zerbrechlich gewordenen Körper. Doch sein Blick unter dem Fedora-Hut ist klar und unbeugsam wie immer. Er habe erst im Alter die Freiheit gefunden, sich voll auf seine Poesie zu konzentrieren... [Quelle: sueddeutsche.de]

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In den deutschen Single-Charts gelang Cohen mit Lover Lover Lover nur ein Top-Ten-Hit (1974), seine Alben waren dagegen auch in Deutschland immer sehr erfolgreich. Weltweit verkauften sich seine Alben über sechs Millionen Mal. Am 10. März 2008 wurde Leonard Cohen in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. [Quelle: Wikipedia]

 

Auch wenn der Meister der wohlklingenden Melancholie zu ein wenig Schwermut verführen könnte - wir wünschen Euch einen stimmungsfrohen Donnerstag.

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