13/02/2017 - Al Jarreau: Boogie Down / Take Five

Einer der größten stimmlichen Virtuosen unserer Tage hat sich von der physischen Welt verabschiedet. Die (Musik)Welt trauert um Al Jarreau.

 

Joachim-Ernst Berendt beschreibt Jarreaus Stimme wie folgt:

„Jarreau - singend, gurgelnd, mit der Zunge schnalzend, stöhnend, schreiend, flatternd, flüsternd, seufzend, knatternd - verfügt über ein Arsenal stimmlicher Möglichkeiten, das mit dem keines anderen männlichen Sängers vergleichbar ist. Jarreau ist ein Instrumentalist der Stimme, seine Musik kommt von instrumentalen Phrasen her. Seine Kehle bringt wirklich ein ganzes Orchester hervor: Schlagzeuge und Saxophone, Trompeten und Flöten, Congas und Bässe - aber das alles aus dem Mund eines einzigen Mannes, vom tiefsten Bass zum höchsten Flageolett, als ob dieser Mann über ein Dutzend oder mehr verschiedener männlicher oder weiblicher Stimmen verfüge. Am frappantesten ist Al Jarreaus Flötenstimme.“

Joachim-Ernst Berendt: Das Ritual aus der Kehle. In: Jazz Forum Nr. 49, 5/1977, S. 35

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Paul Desmonds Klassiker Take Five, den Al Jarreau auf seinem Album Look to the Rainbow gecovert hat, zeigt als gutes Beispiel seine Imitationskunst. Ebenso als echter Zungenbrecher auf dem Breakin’-Away-Album Blue Rondo a la Turk oder Chick Coreas Spain - I Can Recall (auf dem Album This Time zu finden).  [Quelle: Wikipedia]

 

Euch einen angenehmen Wocheneinstieg und einen guten Montag.

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