29/09/2017 - Joy Fleming: Ein Lied kann eine Brücke sein

Welche Brücken baut Ihr?

 

Musik ist definitiv eine der schönsten Brücken. Eine der soul-vollsten Brückenbauerinnen aus Deutschland ist leider verstorben: Joy Fleming.

 

Die FAZ schreibt über die Frau, die wir heute als "deutsche Aretha Franklin" würdigen wollen: "Aufhören aber kam nicht in Frage. Sie sei eben ein altes Showpferd, das immer wieder in die Manege gehe. Auch weil sie das Geld gut gebrauchen konnte. Ihr letztes Album von 2010 hieß passenderweise: „So bin ich“.

 

Zuletzt bot die Frau mit der Drei-Oktaven-Stimme sogar Gesangsunterricht an. „Ich singe ebbe, bis ich nicht mehr kann. Ich will auf der Bühne umfalle. Lieber wie in der Küch beim Kartoffelschälen“, sagte sie vor ein paar Jahren. Beides war ihr nicht vergönnt. Am Mittwoch ist Joy Fleming im Alter von 72 Jahren gestorben."

 

Deutschlandfunk Kultur weiß mehr über ihren Werdegang:"Die Künstlerin mit der Soulstimme hatte Anfang der 70er Jahre mit dem Mannheimer Mundartstück "Neckarbrückenblues" einen Hit gelandet, der sie weit über die Stadt hinaus bekannt machte. 1975 vertrat sie Deutschland beim Grand Prix mit dem Song "Ein Lied kann eine Brücke sein", landete damals jedoch weit hinten. Über 40 Jahre lebte die Sängerin auf einem Bauernhof in Sinsheim bei Mannheim mit ihrem französischen Lebenspartner."

 

Joy.

 

So wollen wir die Freude, die ihre Stimme bereitet, mit dem heutigen Sofdy weiterleben lassen.

 

Merci beaucoup, Madame Soul et Blues...